Monatsrückblick Mai 2021: Herausfordernde Challenges!

Monatsrückblick Mai 2021

 

Der Mai macht alles Neu – das hat für mich dieses Jahr mehr noch als an allen vergangenen Mai-Monaten gestimmt. Daher hat es der Monatsrückblick Mai 2021 auch in sich; Langeweile kam in diesem Monat nicht auf. Ich bin von einer Challenge in die nächste gesprungen und habe unglaublich viel Neues gelernt und viele tolle Frauen (ein Mann war auch dabei) kennengelernt. Der Mai 2021 war ein Monat der Superlative! Und so wie es ausschaut, wird auch der Juni nahtlos daran anschließen. Aber zuerst einmal kommt jetzt mein fabelhafter Monatsrückblick.

1. Von Boom Boom Blog zu The Blog Bang

Im Mai bin ich zur Bloggerin geworden! „Zufällig“ – durch eine Facebook-Freundin – bin ich auf die Challenge Boom Boom Blog aufmerksam geworden. Obwohl ich gerade gar keine Zeit hatte, habe ich mich spontan entschlossen, daran teilzunehmen. Und ich war so begeistert von der Challenge und Judith Peters, dass ich direkt mit The Blog Bang weitergemacht habe. Eine der besten Entscheidungen EVER, denn noch nie hat mir ein Kurs so viel Spaß gemacht – auch wenn manchmal harte Knochenarbeit dahintersteckt und ich so einige Kämpfe mit WordPress und SEO ausfechten muss! Der Lerneffekt ist riesig.

Eine negative Begleiterscheinung ist jedoch, dass ich mich mit dem Sympatexter Virus angesteckt habe und es dagegen noch keine Impfung gibt. Das Virus befällt hauptsächlich die Seh- und Hörnerven.

Ich höre da z.B. nichtsahnend einen True Crime Podcast – und denke mir noch: Was ist denn das?

Eine Ferienmörderin? Ja, klar! Das ist eine Frau, die heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen nun schon zum dritten Mal den Familienurlaub storniert hat.

Vorsichtshalber wollte ich gleich einen Gurgeltest machen – sicher ist sicher – und ich hatte ja noch ein gratis Testkit im Abstellraum. Was lese ich nun auf der Packung? Alles gurkelt. Klingt plausibel – wenngleich ich mir dachte, etwas zu früh. Normalerweise beginnt die Saure Gurkenzeit ja immer erst im Sommer. Das Virus hatte ein weiteres Mal zugeschlagen!

Ich habe mich also sofort in Behandlung zu Prof. Freud begeben, aber leider konnte er mir nicht helfen. Die Couch war auch sehr unbequem und der ständige Zigarrenrauch nicht auszuhalten.

Glücklicherweise hat mich der Professor an den führenden österreichischen Bierologen, Dr. Christian Prosten, verwiesen. Ein junger aufstrebender und zugleich gut aussehender Arzt aus Simmering (einer üblen Gegend) mit politischen und musikalischen Ambitionen. Simmer-ing ist übrigens der Grund, warum ich meinen Mann kennengelernt habe. Das ist allerdings wieder eine andere Geschichte. Laut Prosten ist die Ursache allen Übels „der Radler“ (maskulin) – von der „Radlerin“ (feminin) gehe keine Gefahr aus. Wieder mal typisch und ein weiterer Grund, nur mehr das generische Femininum zu verwenden!

Ein weiteres Problem beim Bloggen sind die Fotos. Worte habe ich mehr als genug, aber oft keine passenden Bilder – zumindest nicht von mir. Selfies machen kann ich gar nicht – nicht einmal mit Selfiestick. Und so war der Mai auch der Monat der erzwungenen Fotoshootings. Mann und Tochter haben zwar gemurrt, als ich ihnen die Kamera in die Hand gedrückt habe, aber der dezente Hinweis auf die Ferienmörderin hat sie dann doch überzeugt.

Tochter schaut böse weil sie Fotos machen soll
Schon in jungen Jahren war bei meiner Tochter die Begeisterung für die Fotografie erkennbar!

2. Un-Social Media

Der Mai war der Monat, wo ich ganz viel auf Social Media unterwegs war und mich neben Facebook und Instagram (wurde reaktiviert) mit WordPress, SEO, Canva, Zoom und diversen Kursplattformen herumgeschlagen habe. Ich habe unglaublich viel Neues gelernt. Noch vor einem Monat hatte ich keine Ahnung von Insta-Kacheln, Crosspostings und Bezahlsoftware. Der Mai hat mich einen riesigen Schritt weiter gebracht in Richtung „erstes Produkt“, das ich gerade entwickle und online anbieten werde. Das Bloggen hat mir sehr geholfen, meine Positionierung zu schärfen.

Am 1. Mai habe ich die Facebook-Gruppe Entrümpeln mit System & Power gegründet – und seither jeden Tag einen kleinen Tipp oder Aufgabe gepostet, um die Gruppenmitglieder zum Aussortieren unnötiger Dinge zu motivieren. Ganz unter dem Motto „Less is More“ oder wie mein Mann sagen würde: „Get the shit out of the house!“
Besser noch: „Don’t let the shit into your house!“

Die Schattenseite war, dass ich relativ wenig Zeit für meine Familie und Freundinnen hatte – ja auch sehr wenig Zeit für mich selbst – dafür gaaaanz viel Zeit vor dem PC. Für die kommenden Monate habe ich mir vorgenommen, wieder mehr auf mich selbst zu achten. Mehr in die Natur hinauszugehen, meine täglichen Gymnastikübungen zu machen und regelmäßig zu essen und zu trinken.

3. Videostar

Uli in Argentinien

Nach dem durchschlagenden Erfolg mit Boom Boom Blog habe ich mich sofort in die nächste Challenge geworfen und bei Isabel Blumenbergs 3-Tage-Videochallenge mitgemacht. Und das, obwohl ich Videos von mir bisher vermieden habe wie der Teufel das Weihwasser. Bei Challenges ist es am besten, man hält sich exakt an die Vorgaben:
Zum Auflockern fetziges Lied suchen und dazu tanzen – shake your booty – glücklicherweise war ich allein zuhause!

Choo, choo, train a-trackin‘ down the track
Gotta travel on, ain’t never comin‘ back
Ooh, ooh, got a one way ticket to the blues
Bye, bye, love, my baby’s leavin‘ me
Now lonely teardrops are all that I can see
Ooh, hoo, got a one way ticket to the blues

Da ich sehr gewissenhaft bin, habe ich auch die Lyrics gründlich studiert – und zum ersten Mal verstanden, wie die Musik zum Text passt. Denn an dieser Stelle würde man sich vielleicht denken, dass die Musik eher traurig und verhalten sein sollte. Warum also tanzen sie so ausgelassen? Der Grund ist simpel: Nicht „du“ (feminin) bist es, die zu einem „Trip to Lonesome Town“ und einem Aufenthalt „at Heartbreak Hotel“ ohne Aussicht auf Wiederkehr aufbricht, sondern „er„! Genau, in den Lyrics wird „he“ nicht genannt – „Ooh, hoo, he got a one way ticket to the blues“. Und dort bleibt er auch, die paar „lonely teardrops“ stimmen niemand um!

One Way Straßenschild

Das Video war dann rasch gedreht – eine praktische Anleitung in 4 Schritten, wie du deinen Partner (maskulin) nachhaltig motivierst, mit dir zu entrümpeln. „Ich würde ja gerne entrümpeln, ABER (großes ABER) mein Mann will nicht“, das ist eine Aussage, die ich häufig von meinen Klientinnen höre. Nun, ich habe Abhilfe geschaffen – und es gibt neben dem Video (du kannst es hier auf meiner Facebook-Seite sehen) ab Juni auch einen Online-Workshop, in dem wir gemeinsam die Entrümpelungsangst beseitigen.

4. Autorin

Fast hätte ich mich in die dritte Challenge geschmissen. Yvonne Kraus hat nicht nur ein tolles Buch über das Bloggen geschrieben, sie hat auch ein Buchheldinnen Programm entwickelt: In 8 Wochen von der Buchidee zur Veröffentlichung. Etwas, das ich nun für den kommenden Herbst/Winter plane. Das mit den 8 Wochen müsste ich hinbekommen – schließlich hat auch George Simenon seine Kommissar Maigret Romane in weniger als einer Woche geschrieben.

Ich liebe es seit frühester Jugend, Kriminalromane zu lesen. In letzter Zeit sind auch viele True Crime Podcasts hinzugekommen. DAS entspannt mich.

Eine meiner Lieblingsautorinnen ist P.D. James – ich habe alle ihre Romane um den Chief Inspector und späteren Commander Adam Dalgliesh gelesen. Vor ein paar Wochen bin ich „zufällig“ über ein Zitat von ihr gestolpert:

„I don’t think writers choose the genre, the genre chooses us. I wrote out of the wish to create order out of disorder, the liking of a pattern.“

Was die Baroness of Holland Park über das Schreiben sagt, gilt abgewandelt auch für mich und das Aufräumcoaching – der Wunsch aus der Unordnung in die Ordnung zu kommen und andere dabei zu unterstützen.

Aber mehr noch, ohne es zu wissen, hat mich P.D. James schon viele Jahre bevor ich die Idee mit dem Aufräumocoaching hatte, dazu inspiriert.

In „Tod im weißen Häubchen“ (wer es lesen will, empfehle ich die englische Ausgabe „Shroud for a Nightingale“, denn die deutsche Übersetzung ist gruselig) inspiziert Chief Inspector Dalgliesh einen Tatort und macht folgende Observation:

Es war das Zimmer einer Frau, die es vorzog, frei zu sein. Es enthielt, was unbedingt zum Wohlfühlen gehörte, und ein paar ausgesuchte verschönernde Zutaten. Anscheinend hatte sie ihre Wünsche genau überlegt und sich erfüllt – teuer zwar, aber ihren Vorstellungen entsprechend und ohne Extravaganz …
… Die Auswahl besagte: “Das passt zu mir. Das brauche ich. Nicht mehr und nicht weniger.

Ja genau SO sollten unsere Wohnungen ausschauen!

5. Was im Mai sonst noch los war

  • Ich war in Oberösterreich und habe meine Mama im Seniorenheim besucht
  • Ich habe viele Spaziergänge zum Schloss Belvedere und Schloss Schönbrunn unternommen
  • Ich habe mich von meinem Mann bekochen lassen
  • Wir haben unseren nächsten Urlaub gebucht
Ötztal
Yeah! Wir werden wieder ins Ötztal fahren!

6. Diese Challenges warten im Juni 2021 auf mich

 

 

 

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