12 von 12: Mein 12. Mai 2026: Lokalaugenschein in Nod

#00: Nod aka Floridsdorf
#01: Kaleb – Lead Investigator, Kanzlei Dr. Tirza, Esq, Vienna
#02a: Ankunft in Floridsdorf-Nod – mit der allseits unbeliebten U6 – Ausgang in Richtung Jonas-Reindl
#02b: Station Neue Donau: – Jordan/Donau

In Nod traf Kain auf andere „Gezeichnete“. Er lernte seine Frau kennen und gründete eine Familie.

#03: Nachfahrin der Ureinwohner Nods. Schon damals gab es wenig Grün in der Gegend.
#04: Kommunikationszentrum Marktcafé
#05: Gewürze dürfen nicht fehlen. Die Spice-Girls tragen hier zumeist Kopftuch.
#06: Obst und Gemüse
#07: Fisch – eine Reise zum Great Barrier Reef ist nicht erforderlich! Auch die teure Eintrittskarte ins Haus des Meeres kann man sich ersparen.

Der Floridsdorfer Markt ist architektonisch vom Schlingerhof umschlossen, der vom „Roten Wien“ auf den Ruinen der Stadt Henoch errichtet wurde. Wer innerhalb dieser Ziegel-Festung steht, ist sicher vor den Versuchungen und Gefahren des innerstädtischen „Edens“.

#08: Auf den Ruinen der Stadt Henoch erbaut
#09: Im „Roten Wien“ waren zentrale Waschsalons (oder Waschküchen) eine revolutionäre Neuerung. Der Schlingerhof verfügte bereits bei seiner Eröffnung 1926 über moderne gemeinschaftliche Waschküchen. Diese sollten die schwere Hausarbeit erleichtern und Hygiene für alle Mieter ermöglichen.

Kains Nachfahren – Baumeister in Floridsdorf-Nod

Wer denkt, die Bautätigkeiten in Nod seien mit der Stadt Henoch abgeschlossen, irrt. Es wird weitergebaut. Die Nachfahren Kains wollen alles Grün der Erinnerung an Eden und alles Rotbraun des mit der Sünde befleckten Ackerbodens für immer verschwinden lassen. Außerdem brachte Kain einen Fluch mit nach Nod, der ihn und die Nod’sche Bevölkerung dazu bewog, Häuser zu errichten anstelle Pflanzen anzubauen.

Man könnte daher auf eine direkte Verbindung zwischen Genesis 4,12 und dem heutigen Zustand von Floridsdorf-Nod schließen und wohl auch davon ausgehen, dass der HERR wohl eher ein Sympatisant des „Roten Wien“ war bzw. ist, denn ein Mitglied der Grünen.

#10a: Bautätigkeiten in Floridsdorf-Nod.
#10b: Noch gibt es vereinzelt niedrige Häuser auf der Donaufelder Straße.
#10c: Der Plan: Alles Grün verschwinden zu lassen.

Der Beweis: Kain war in Nod-Floridsdorf

Nicht umsonst ist Kaleb ein Ermittler der Sonderklasse. Nach diversen Zeuginnenbefragungen gelang es ihm, DAS Beweisfoto sicherzustellen.

#11: Die Zeuginnen
#12: Dieses Archivfoto zeigt Kain nach dem Rauwurf aus seinem Ackerland und dem Einzug in eine kleine Zimmer-Küche-Kabinett-Wohnung in Nod. Unter Germanistinnen wird rege diskutiert, ob der Begriff „sich vom Acker machen“ wohl viel älter als bisher angenommen ist.

Damit ist bestätigt:

1. Floridsdorf liegt im historischen Nod.
2. Kain zog nicht ruhelos herum, sondern ließ sich in Nod nieder.
3. Nod war schon vor dem Garten Eden und diversen Ackerländern rund um Eden ein hochentwickeltes städtisches Zentrum.
4. Der HERR war ein Unterstützer des „Roten Wien“.


Wer schreibt hier?

Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge loszuwerden, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.

Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!

Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.

Dr. Tirza, Anwältin für biblische Kollateralschäden
Uli, Ausmist-Expertin

7 Gedanken zu „12 von 12: Mein 12. Mai 2026: Lokalaugenschein in Nod

  1. Dr. T–You failed to recognize Nod/Florisdorf’s sister city, a Bezirk far away called The Bronx. It offers all the charms you find in F’dorf/Nod–food markets, unique archictecture, folk from all over escaping from their own personal Nods and finding shelter there. Admittedly, no offers of Pferdeleberkaese are to be had although, as a one-time denizen of the Bronx, I always suspected the hot dogs bought from Ptomaine Tony’s wagon fronting my high school had a, uh, horsey, gristly texture to them. The Bronx can be reached from Eden/Manhattan by no fewer than 6 UBahn lines, each of which features wagons where smoking is tolerated by order of the passengers. The U6 can’t match that, can it? And while the current mayor is a Bronx boy, he ’s chosen much to our dismay to live in Eden/Manhattan, a black mark on our name, as is the fact that The Bronx is the birthplace of HipHop. Well, you can’t have everything, and as in Nod, Florisdorf, you gotta accept the good with the bad!

    1. Dear Sir,

      The firm of Dr. Tirza, Esq. has reviewed your submission regarding the alleged sister city status of „The Bronx“ with considerable interest.

      The parallels are noted: markets, architecture of distinctive character, and a mayor who prefers Eden. We would, however, point out that Dr. Ludwig actually lives in Transdanubien/Nod – a fact we consider evidence of sound moral judgment.

      As for Ptomaine Tony’s hot dogs: the firm strongly advises against further investigation. Some evidence is better left unexamined.

      The question of a formal sister city partnership has been referred to Dr. Tirza. Baruch personally votes yes.

      Yours truly,
      Baruch
      Chief of Operations, Dr. Tirza, Esq., Vienna, Attorney at biblical Law

      1. Thanks for your response and the clarifications. Please note that Ptomaine Tony, after several complaints to Nod/the Bronx’s Department of Health, lost his merchant’s license and was subsequently arrested, tried, and imprisoned. The most serious charge against him was animal cruelty after the discovery of equine remains behind a shed on his property.

        Yours,

        Jim Trupin

  2. Danke Frau Dr. Tirza für diese interessante aufschluszreiche Klarstellung!
    Sehr erfreut, dies zu lesen und zu betrachten 🙂
    Bei kopftuchtragenden Spice Girls würde ich aber sehr gern einkaufen und all das Obst und Gemüse lacht mich verführerisch an – versuch mal einer, bei uns hier noch frisches Sauerkraut zu bekommen! Also nicht nur in Nod wird die Erde zugebaut –

    Was mir durch den Kopf geht: wenn aus Arbeitern Arbeitslose werden, nennt man die Arbeiterschlieszfächer dann also Kabinettwohnung – wieder etwas dazugelernt und der Begriff sollte sich wohl auch bei uns langsam einbürgern, da in diesen Schlieszfächern schon lange keine Arbeiter mehr eingeschlossen werden, sondern all die Verbannten, Verstoszenen und Geflüchteten. Die roten Zeiten sind vorbei…
    Grüsze ins gar nicht so ferne Nod
    Mascha
    (aus dem Lande der Sintflut derzeit)

    1. Sehr geehrte Frau Mascha,

      Die Kanzlei dankt herzlich für Ihre aufmerksame Lektüre und die kollegiale Grußbotschaft aus dem Land der Sintflut – wir hoffen, die Pegel sinken bald.

      In einem Punkt erlaubt sich die Kanzlei jedoch eine freundliche Klarstellung, die Dr. Tirza am Herzen liegt: Die Zimmer-Küche-Kabinett-Wohnung war keine Strafe, sondern eine Errungenschaft. Als das Rote Wien in den 1920er und 1930er Jahren begann, Gemeindebauten zu errichten, bedeutete das für tausende Menschen den Einzug in eine richtige Wohnung, in der es fließendes Wasser gab, Waschsalons, Kindergärten und begrünte Höfe. Kain hätte sich in Nod keine bessere Unterkunft wünschen können.

      Wir sehen im Roten Wien immer wieder die Handschrift des HERRN durchleuchten.

      Die kopftuchtragende Spice-Girls-Fraktion am Floridsdorfer Markt freut sich über jeden Besuch. Frisches Sauerkraut garantiert.

      Mit vorzüglicher Hochachtung,
      Baruch
      Chief of Operations, Kanzlei Dr. Tirza, Esq., Vienna

    1. Sehr geehrte Frau Geissen,

      Im Auftrag von Dr. Tirza danke ich Ihnen herzlich für Ihre wohlwollende Rückmeldung. Es freut die gesamte Kanzlei – Dr. Tirza, Kaleb, Samson und meine Wenigkeit – dass unsere Beweisführung in Sachen Nod den gewünschten Eindruck hinterlassen hat.

      Wir erlauben uns den Hinweis, dass das Schmunzeln juristisch gesehen als Zeichen der Zustimmung gewertet wird.

      Mit vorzüglicher Hochachtung,
      Baruch
      Chief of Operations, Kanzlei Dr. Tirza, Esq., Vienna

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