Donnerstag, der 12. März 2026 – das Wetter in Wien ist sonnig und frühlingshaft.
Die Anwältin Tirza
2026: Ich – Tirza habe eine Anwaltskanzlei eröffnet, in der ich Menschen vertrete, die in der Bibel als Kollateralschäden abgetan werden. Ich will jene zu Wort kommen lassen, die geschädigt, aber nie entschädigt wurden. Menschen, die – wenn überhaupt – nur als Randnotiz vorkommen. Ich übernehme ihr Mandat und kämpfe für späte Gerechtigkeit.

Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza – unser Vater hatte „nur“ uns fünf Töchter. Wir waren gemeinsam mit ihm aus Ägypten ausgezogen und schon viele Jahre in der Wüste unterwegs, als er starb. Nachdem wir ihn betrauert hatten, gingen wir zu Mose und forderten:
Gib uns den Erbbesitz unseres Vaters!
Numeri 27,1

Mose war, wie üblich, unentschlossen. Frauen und Besitz? Ungehört und unerhört! Er fragte HaSchem und bekam folgende Antwort:
Die Töchter Zelofhads haben Recht. Du musst den Erbbesitz ihres Vaters auf sie übertragen. Sag zu den Israeliten: Wenn jemand ohne Söhne stirbt, dann übertragt seinen Erbbesitz auf seine Tochter!
Numeri 27,8
Ein scheinbar aussichtsloser Fall war zu unseren Gunsten entschieden worden, weil wir unsere Forderung eingebracht hatten.
Ich beschloss, Anwältin zu werden und eine Kanzlei in Wien aufzumachen. Und genau jene zu vertreten, denen bisher keine göttliche Instanz geholfen hat. Geschädigte, die übersehen wurden und denen oft nicht einmal bewusst war, dass sie Rechte haben. Hiermit hat das Jahrtausende andauernde Warten auf Gerechtigkeit ein Ende.

Der Schweinebauer Demetrius
Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine große Schweineherde. Da baten die Dämonen Jesus: Lass uns doch in die Schweine hineinfahren! Er erlaubte es ihnen. Darauf verließen sie den Menschen und fuhren in die Schweine und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere und alle ertranken.
Markus, 5, 1-20
Ich hatte einen gutgehenden Betrieb in Gergesa, direkt am Ostufer des See Gennesaret: Demetrios & Söhne. Ich war geachtet und machte gute Geschäfte mit den Römern, die für ihre Legionen das Fleisch bei mir bestellten. Meine Familie und ich lebten in bescheidenem Wohlstand. Bis zum Zeitpunkt, wo ein Verrückter – ein gewisser Wanderprediger, namens Jeschua aus Nazareth – meine ganze Herde (2.000 Tiere!) vorsätzlich tötete, indem er sie über das steile Ufer in den See jagte.

Das war mein Ruin. Ich konnte die Verträge mit den Römern nicht erfüllen und musste all meine Ersparnisse für die Pönalezahlungen aufwenden. Meine Frau verließ mich und auch die Söhne zogen mit ihren Familien weg. Einst war ich ein rechtschaffener Kaufmann, hatte mir nie etwas zu Schulden kommen lassen. Danach war ich ein Bettler, in Lumpen gewandet.
Habe ich jemals eine Entschädigung bekommen? Nein! Ich wurde auch nicht in der Bibel erwähnt. Und Jeschua? Der zog weiter und sah sich nicht einmal um.
Tirza: Wir klagen auf Schadenersatz für 2.000 Tiere, die Pönalekosten, die angefallen sind, Schmerzensgeld für die erlittene psychische Belastung (Burn-out, Posttraumatische Belastungsstörung) inklusive Zinsen für 1.993 Jahre. Tierquälerei. Wir fordern außerdem die namentliche Nennung von Demetrius in den Evangelien Matthäus, Markus und Lukas und die Darstellung seiner Sichtweise.
Anmerkung Tirza in der Akte: Er erlaubte es ihnen (den Dämonen) in die Schweine zu fahren: Schuldeingeständnis.
Der „Verräter“ Judas Iskariot
Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verrätst du den Menschensohn mit einem Kuss?
Lukas, 22,48
Seit nun fast 2.000 Jahren stehe ich – Judas Iskariot – als der ultimative Verräter, Dieb und Selbstmörder da.
Zur Klarstellung: Das bin ich nicht. Ich kannte Jeschua nicht einmal und habe erst viele Jahre später erfahren, dass mir die Rolle des Bösewichts zugeschanzt worden war. An diesem Pessachfest war ich nicht in Jerusalem und schon gar nicht habe ich irgendeinen Prediger aus Galiläa geküsst oder Silberschekel angenommen. 30 Silberschekel! Für so eine lächerlich geringe Summe würde ich nicht einmal aufstehen.
Wie mein Name Isch Kerijot sagt: Ich bin ein Mann aus Kerijot, einer Stadt im Süden Judäas. Im Süden! Und der Wanderguru Jeschua und seine Follower, ein bunt zusammengewürfelter Haufen ehemaliger Fischer, sind aus dem Norden. Es ist geradezu absurd, dass ich – ein gebildeter Mann aus Judäa – mich mit einer Gruppe Hinterwäldler aus Galiläa zusammentun sollte.
Tirza: Ein klarer Fall von Rufschädigung. Mein Mandant ist ein gebildeter und wohlhabender Mann aus Kerijot und hatte niemals irgendeinen Bezugspunkt zu Galiläa, Jeschua oder dessen Freunden. Zum besagten Wochenende war er nicht in Jerusalem. Und außerdem hätte er den Dialekt der Galiläer gar nicht verstanden.
Wir fordern: Unterlassung und Schadenersatz wegen Rufschädigung. Schwärzung bzw. Streichung bzw. Löschung sämtlicher Passagen, bildlicher Darstellungen, Video- und Filmmaterial, in denen mein Mandant vorkommt. Wir behalten uns vor, alle zu klagen, die weiterhin behaupten, dass Judas Iskariot ein Verräter sei und auch nur irgendetwas mit dem Tod eines Jeschua zu tun gehabt hätte.
Beweismittel:
1. Das „Letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci. Selbst da Vinci war überzeugt, dass es sich bei der Verräter-Behauptung um Fake handelt. Siehe: Hand mit Messer aus dem Nichts, die in Richtung Jeschua zeigt. Außerdem malt er meinen Mandanten mit nur einem Fuß.

2. Reservierung im Restaurant Gethsemane Grill & Lounge: Eidesstattliche Aussage der Eigentümerin des Restaurants, Frau Tabitha: Die Reservierung unter dem Namen Jeschua war nur für 12 (und nicht für 13) Personen. Aussage Levi, Oberkellner: Ich habe an besagtem Abend der Jeschua-Gruppe 12 Portionen Lammbraten serviert.
Anmerkung Tirza in der Akte: Mögliche neue Mandate – Eigentümerin von Gethsemane Grill behauptet, dass die Rechnung nie bezahlt wurde. Und auch der Besitzer des Esels, auf dem Jeschua nach Jerusalem eingeritten ist, hat den Esel als gestohlen gemeldet.
Die Fischersfrau Elisheba
Sofort rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.
Markus, 1,20
Meine Schwägerin Miriam und ich waren gerade dabei, das Abendessen zu kochen, als unser Schwiegervater Zebedäus völlig außer sich bei uns ankam. Wir hatten sofort das Gefühl, dass etwas Furchtbares passiert sein musste. Nachdem er wieder zu Atem gekommen war, begann er zu erzählen.
Jakobus, Johannes und ich flickten die Netze, als dieser falsche Prophet aufkreuzte und ihnen sagte, dass sie ihm folgen sollten, um Menschenfischer zu werden. Ich lachte noch und wollte sagen: Jetzt ist dieser Typ doch tatsächlich auch hier bei uns aufgetaucht. Doch die beiden waren schon – ohne auch nur ein Wort zu sagen – aufgestanden und ließen mich allein im Boot zurück.

Miriam und ich blickten einander an. Könnte es sein, dass unser Schwiegervater verrückt geworden war oder er einen plötzlichen Demenzschub hatte? Hatte er getrunken oder Drogen genommen?
Doch die Nacht brach herein und weder Jakobus noch Johannes kamen nach Hause. Zuerst hofften wir noch, dass sich alles irgendwie aufklären würde, aber dem war nicht so. Es verging ein weiterer Tag, dann zwei und dann eine Woche. Die Kinder fragten ständig nach ihren Vätern und wir wussten nicht, was wir ihnen sagen sollten. Schließlich meldeten wir Jakobus und Johannes als vermisst. Die Polizei interessierte sich jedoch nicht für unseren Fall. Die beiden waren erwachsene Männer und konnten sich aufhalten, wo sie wollten.

Wir hatten ein florierendes Fischereigeschäft, aber ohne unsere Männer konnten wir den Betrieb nicht weiterführen.

Wir mussten uns um unsere Kinder – das jüngste war erst 6 Wochen alt – und um unseren Schwiegervater kümmern. Er war ein gebrochener Mann. Wir waren gezwungen, in eine kleine Wohnung zu übersiedeln und das Haus zu verkaufen, um die Schulden zu bezahlen.

Tirza: Wir klagen auf böswilliges Verlassen und nicht gleistete Unterhaltszahlungen. Umfassenden Schadenersatz und Schmerzensgeld im Namen der gesamten Familie – Elisheba, Miriam, ihre Kinder und Zebedäus. Zusatz in den Evangelien: Namentliche Nennung der Ehefrauen und aller Kinder und detaillierte Darstellung ihrer Sichtweise.
Anmerkung Tirza in der Akte: Überprüfung Jeschua wegen möglicher unerlaubter Hypnose. Polizeikommissariat Kaparnaum wegen unterlassener Hilfestellung trotz Vermisstenanzeige. Stadt Wien wegen Umbenennung der Jakobergasse in Elishebagasse.
Die Präfektengattin Claudia Procula
Mir reicht es. Lange Jahre habe ich versucht, meinen Mann Pontius Pilatus zu einem guten Leben anzuleiten und ihn und unsere Familien vor Schaden und Schande zu bewahren. Erfolglos, wie sich herausstellen sollte. Statt auf mich zu hören, trieb er sich lieber mit seinen Kumpels Kaiphas und Hannas herum.
Als er von Tiberius zum Präfekten der Unruheprovinz Judäa ernannt wurde, schwante mir bereits Böses. Das war kein Traumjob; ganz im Gegenteil. Aber als gute Ehefrau ging ich mit ihm mit. Zehn lange Jahre Judäa! Zumindest hatte ich einen schönen Pool, in dem ich täglich schwamm und eine traumhafte Aussicht von unserem Haus in Caesarea aufs Meer.
Pessach war immer besonders schlimm, da dann Tausende Pilger nach Jerusalem strömten. So auch im Jahr 33. Ein gewisser Jeschua war mit einer kleinen Schar Anhänger unterwegs und verbreitete abstruse Lehren vom Weltuntergang und einem neuen Reich. Mein Rat an Ponti: Einfach ignorieren und weiterziehen lassen.
Eines Tages kam meine Assistentin angelaufen: Pontius Pilatus will Jeschua hinrichten lassen! Ich war fassungslos. Dieser Trottel wollte doch tatsächlich aus einer Mücke einen Elefanten machen. Ich befahl meiner Assistentin, sofort einen Diener zu meinem Mann zu schicken und ihm folgende Nachricht zu überbringen:
Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.
Matthäus 27,19
Anstelle zu tun, was ich ihm sagte, ließ er einen Mörder frei (der noch zwei weitere Morde beging!) und den armen Irren Jeschua hinrichten. Danach kam er nach Hause und erzählte mir mit stolzgeschwellter Brust, dass das alles nicht so schlimm sei und er seine Hände ohnehin in Unschuld gewaschen hätte.

Seit 2000 Jahren muss ich mir das anhören:
…gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben.
Apostolisches Glaubensbekenntnis
Nicht Jeschua hat eine neue Religion gegründet, sondern Ponti, der Trottel und er kapiert es nicht einmal. Nicht nur der Prediger hat unter Pontius Pilatus gelitten, sondern vor allem ich! Ich will die Scheidung! Nicht einen Tag länger will ich mit Pontius Pilatus in Verbindung gebracht werden.
Tirza: Scheidungsklage. Grund: Seelische Grausamkeit. Pilatus hat durch sein Händewaschen und die daraus resultierende Erwähnung im Glaubensbekenntnis das Ansehen der gesamten Familie in alle Ewigkeit zerstört. Wir fordern das Haus in Caesarea, die Villa in Rom, die Rückzahlung der Mitgift von 1.000.000 Sesterzen und lebenslangen standesgemäßen Unterhalt.
Anmerkung Tirza in der Akte: Anwalt der Gegenseite behauptet, dass Pontius Pilatus bestreitet, besagte Hinrichtung unterschrieben zu haben. Er möchte sich mit Claudia versöhnen; ist jedoch m.M. nach ausgeschlossen. Achtung: Möglicher Rosenkrieg! Klärung, ob Annullierung der Ehe möglich wäre.
Kleine Korrekturen
Hase statt Kalb
Falsch: Aaron sammelt die goldenen Ohrringe des Volkes ein, schmilzt sie und gießt daraus ein Kalb. Mose gerät darüber so in Zorn, dass er die Steintafeln mit den Geboten zerschmettert. Er lässt das Kalb verbrennen, zu Staub vermahlen und die Israeliten das damit versetzte Wasser trinken.

Richtig: Der Hase war aus Schokolade und das damit versetzte Wasser wurde zu Kakao.
Manner statt Manna
Falsch: Das Manna war wie Koriandersamen und es sah wie Bdelliumharz aus.

Richtig: Es sah wie die Neapolitaner Schnitten No. 239 aus.
Wie es weitergeht
Die Kanzlei läuft besser als erwartet. Im April berichte ich u.a. über folgende Fälle:
Die Urheberrechtsklage der Bürger:innen von Nod, die einstweilige Verfügung betreffend Betretungs- und Annäherungsverbot, das die Tüchtige Frau durchsetzen will und die Klage wegen Lärmbelästigung der Nachbarn von König David.

Wenn du einen biblischen Fall hast, für den du schon lange Gerechtigkeit wolltest oder wenn du findest, dass eine Person nicht ausreichend oder falsch in den biblischen Texten erwähnt wurde – melde dich bei mir.
Wie machst du das am besten? Indem du mir einen Kommentar hinterlässt. Du kannst Patin oder Pate für deinen Lieblingsfall werden. Kein Mandat ist mir zu klein – und keines zu groß!
PS.: Über Kommentare freue ich mich immer!
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Wer schreibt hier?
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge loszuwerden, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.

Mit der Bibel befasse ich mich nicht, daher sind die Texte für mich nicht so witzig, wie sie es für jemand anderen sein mögen. Für mich sind immer die Bilder das Spannende. So wie das Bild von Fall #06, das unseren Bootsführer in Israel auf dem See Genezareth zeigt. Dorie war sein Name, und mitten auf dem See meinte er: „And now you can try to walk back to the land.“
Und das Foto in Fall #07: unser Fischgeschäft, in dem es tatsächlich sehr guten (leider nicht fangfrischen) frischen Fisch gibt.
Foto von Fall #08: Der Schwiegervater will dir nur ein wenig Geld für seine Enkel entlocken, um ihnen Bücher bei Thalia zu kaufen. Und dafür „erfreut“ er seine Gäste mit „wunderbarem“ Mundharmonika-Gedudel. Wobei die vorbeisausenden Menschen eventuell Tirza engagieren sollten, um Schmerzensgeld zu verlangen.
Bitte mehr von den Fotos – auch sie allein erzählen immer eine tolle Geschichte.
Das ist ein tolles Feedback – und ein toller Hinweis, dass Tirza auch Schmerzensgeld für Mundharmonika-Gedudel fordern könnte. Kannst du dich noch erinnern an die „Liebe-Mama-alles-Gute“-„Sängerinnen“, die ich immer in Heiligenstadt über mich ergehen lassen musste?
I can’t get over one of Moses’s sons, Gershon, shares my name! Lucky boy although like his father, he was reluctant to ask directions on the old man’s behalf, hence leaving the old dude stumbling aimlessly around the Sinai for 40 years and talking to vegetation that he imagined talked back.. What was Moishe smoking? I think we know. He should have remembered the memorable words of an ancient influencer who advised everyone to go west, even you, old man, go west. Had he heeded that advice, he’d have saved himself and his flock a great deal of sandal leather! Actually, Moishe would’ve been better off with a prodigal daughter like Tirza, someone with sound judgment and enough cash to pay the rent on her Kanzlei.
Anyway, fortunately Tirza made something of herself if you call lawyering something. The abandonment case was a good one to bring what with Jack and Johnny ankling and leaving Old Zeb floating alone on the Sea of Galilee with no hope of rescue. Abandonment’s a nasty crime and from my legal experience, Tirza should’ve gone for broke, a double life sentence at the very least! Renaming a street? Too soft on crime! Biblically-speaking, of course!
I can’t get over one of Moses’s daughters was named Milka. How sweet! Old guy had a sweet tooth but also a prodigal daughter named Tirza. No wonder the ancient dude couldn’t keep anyone’s name straight nor find his way out of the desert for four decades! Remember, Moishe, go West!!! Anyway, fortunate that Tirza made something of herself if you call lawyering something. Good case to bring what with Jack and Johnny ankling and leaving Old Zeb alone on the Sea of Galilee. Abandonment’s a nasty crime and from my legal experience, Tirza should’ve gone for broke, a double life sentence at the very least! Renaming a street hereabouts is too soft a sentence.
Dear Mr. Trupin,
I am pleased to inform you that Moses did not have daughters; he had two sons: Gershom and Eliezer. They and their mother, Zipporah, were with Moses at Sinai just before he allegedly received the Ten Commandments. However, it was likely only a brief visit, as they departed with their grandfather, Jethro.
As you are likely aware, neither of Moses‘ sons later held any official function — a fortunate outcome for them, perhaps, but quite unfortunate for Joshua. My principal, Tirza (daughter of Zelophehad!), intends to sue him on behalf of the survivors of Jericho.
Best regards,
Baruch
Legal Assistant to Tirza – Advocata Adversa, Vienna“
haha Moses und der Kakao und du ziehst die biblischen Zitate ganz schön durch diesen
;-)))
danke dafür und ich freu mich auf weitere Fälle! lg
Ich arbeite schon an den nächsten Fällen! Vielen Dank für deinen Kommentar, liebe Friederike.
Liebe Uli,
ich habe herzhaft gelacht. 9 Jahre katholische Klosterschule haben doch ihre Spuren hinterlassen 😊
Und wie schön, dass zumindest Grunzilla überlebt hat.
Liebe Grüße
Oh, das freut mich, wenn du gelacht hast. Ich hatte richtig Lust, mich der teilweise namenlosen Nebengestalten anzunehmen – und musste beim Schreiben auch herzlich lachen.
Schöne Grüße nach Wien! Ich habe heute ausgemistet 😉
Sereina
Das freut mich sehr, liebe Sereina!