Monatsrückblick September 2021: Challenges

Monatsrückblick September 2021

 

Die große September Entrümpelungs-Challenge

Der September war von der Entrümpelungs-Challenge geprägt, die in meiner Facebook-Gruppe stattgefunden hat. Unser Ziel war es, jeden Tag Dinge loszulassen und so unsere Loslass-Muskeln zu trainieren und zu stärken. In 30 Tagen haben wir uns von insgesamt 8028!!! Dingen getrennt und diese verschenkt, verkauft oder entsorgt. Das ist ein großartiger Erfolg; meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen! 

Ich habe die Challenge bewusst so gestaltet, dass alle einfach und ohne zu viele Regeln mitmachen konnten und Neu-, Quer- und Wiedereinstiege jederzeit möglich waren.

Es hat sich herausgestellt, wie wichtig es ist, einfach zu starten. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt und so ist es auch beim Entrümpeln. Besser sofort und mit kleinen Schritten anfangen, als auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, der nie kommt. Und je länger du dran bleibst und je mehr du entrümpelst, desto leichter trennst du dich auch von den Dingen. Du kommst in den wunderbaren „Flow“.

Gemeinsam statt einsam war ein weiteres Motto des Entrümpelungsmonats und wir haben uns gegenseitig bestärkt und motiviert und in der Gruppe war eine super Aufbruchsenergie zu spüren.

Mehrere Teilnehmerinnen haben eine Verschenk-Box zur freien Entnahme vor das Haus gestellt. Das ist die beste und schnellste Verschenkmethode für kleinere Mengen und funktioniert überall dort wunderbar, wo viele Menschen daran vorbeigehen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich in meiner Wohngegend mehr und mehr Verschenk-Boxen sehe. Auf diese Weise wechseln Dinge ihre Besitzerinnen mühelos.

Willst du auch Teil dieser FB-Gruppe sein? Klicke auf das Bild – und du kommst auf den Link.

Übrigens: Die Oktober-Challenge nimmt schon Formen in meinem Kopf an.

 

 

Buchheldinnen Challenge

Habe ich schon erwähnt, dass ich Challenges liebe? 😉

In den nächsten 4 Monaten stelle ich mich der Challenge, ein Buch zu schreiben. Momentan schwanke ich zwischen zwei Themenbereichen, die mich interessieren:

Entrümpeln & Konsum

  • Wo kommen diese vielen Dinge her?
  • Was machen diese Dinge mit uns?
  • Wie kann man sich dagegen wehren?
    • Eigener Konsum
    • Unerwünschte Geschenke
  • Warum fällt es oft so schwer, zu entrümpeln?
  • Wie kann es dennoch gelingen?

Über die Schlangenölverkäufer*innen im Online-Business

Schlangenöl (aus dem Englischen snake oil) ist die Bezeichnung für ein Produkt, das wenig oder keine echte Funktion hat, aber als Wundermittel zur Lösung vieler Probleme vermarktet wird.

Der Begriff „Produkt“ umfasst auch Coaching, Heilung und alles dazwischen.

Schlangenölverkäufer*innen sind Menschen, die solche Leistungen anbieten.

  • Warum gibt es sie?
  • Woher kommen sie?
  • In welcher Form treten sie heute auf?
  • Woran erkennt man sie?
  • Wie kann man sich vor ihnen schützen?

Anmerkung: Ich meine natürlich nicht, dass alle Coaches oder Heilpraktikerinnen windige Gestalten sind. Es geht um jene schwarzen Schafe, die „das Blaue vom Himmel herab“ versprechen und in Guru Manier etwas darstellen zu versuchen, das sie nicht sind.

Die Schlangenölverkäufer*innen haben es hauptsächlich auf Frauen abgesehen, die sich in einer Umbruchphase befinden und daher empfänglich für solche Praktiken sind, so meine These.

Salbungsvolle Wischiwaschi Sprache war mir schon immer ein Gräuel, selbst als Volksschulkind konnte ich das nicht leiden. Haltlose Versprechungen (Heilung in 20 Minuten oder Millionärin in 1 Woche) sind mir ebenso zuwider wie theatralisches Guru-Gehabe.

Bei diesem Thema falle ich sofort in einen Rant-Modus. Daher habe ich dazu auch schon einen solchen verfasst. Wenn dich dieses Thema interessiert, dann lies hier weiter:

3 geheime Zutaten für den magischen Erfolg!

Psst: Du bekommst gleich Geheimwissen serviert … das dich innerhalb von 5 Minuten Lesezeit komplett transformieren wird. Viele begeisterte Leserinnen haben mir das bestätigt! 😉

 

3 geheime Zutaten für den magischen Erfolg – ein Rant

 

In der Natur

Im September habe ich leider nicht so viele Wanderungen geschafft, wie ich gehofft hatte, aber ein paar sind es doch geworden. Glücklicherweise lebe ich in einem der schönsten Wiener Grätzl; wer hat schon drei mal die Donau unmittelbar vor der Haustür und zusätzlich eine Insel?

Natur und Entrümpeln – 2 Gedanken

Du willst dich von Dingen trennen, aber schaffst es ganz schwer, loszulassen? 

Geh hinaus in die Natur! Suche deinen Lieblingsplatz auf oder erkunde eine ganz neue Route. Genieße die frische Luft, den Regen, die Sonne, den Wind, einen grandiosen Ausblick. Dann denke an den Pullover, den du schon seit 10 Jahren nie angezogen hast. Wie wichtig ist er dir jetzt? Oder an die 28 Glasschüsselchen (die hatte ich einmal), wie wichtig ist es, diese alle zu besitzen? Ich bin mir ganz sicher, dass draußen, außerhalb deiner 4 Wände, deine Perspektive eine andere ist. Die Energie, die du in der Natur ganz gratis bekommst, unterstützt dich beim Loslassen.

Du konsumierst zu viel als gut für dich ist? 

Geh hinaus in die Natur! Schau dich um, wie schön es draußen ist. Dann überlege, was wirklich wichtig für dich ist. Das 47. T-Shirt? Das neueste Handy? Noch mehr Weihnachtsdekoration? Die Werbung versucht uns einzureden, dass uns Dinge glücklich machen und etwas anderes darstellen, als was sie sind: nämlich einfach Dinge.

Oft höre ich: Das kann ich nicht wegwerfen. Ich möchte nicht Teil der Wegwerfgesellschaft sein und zum Müllberg beitragen.

Beginne doch am Anfang und schaffe nur Dinge an, die du wirklich brauchst und die nicht nur „nice to have“ sind. Umweltschutz heißt nicht, keine Dinge zu entsorgen, sondern unnötige Dinge erst gar nicht in dein Haus zu lassen. Nur was nicht produziert wird, schützt langfristig unseren Planeten.

Im Artikel „Achtung! Konsumfalle!“ gebe ich einige Tipps, wie du erst gar nicht in diese Falle tappst.

Hier kommen nun einige Bilder meiner September-Wanderungen und Spaziergänge. Come with me! 

 

Hainburg – Keltenweg: Blick auf die wegen Hochwasser gar nicht so blaue Donau und den Nationalpark Donauauen

 

Lobau – Stadler Furt

 

Kahlenberg – Blick in Richtung Klosterneuburg

 

Die sanften Hügel des Mühlviertels

 

Donauinsel – Neue Donau: Hier gibt es neben Wander- und Radwegen auch Grill- und FKK-Zonen. Mein Überbegriff dafür ist „Fleischeslust“. An schönen Tagen sieht man viele Spanferkel Griller, die gefühlt den ganzen Hausstand mit auf die Insel bringen. Nackte können plötzlich aus dem Gebüsch springen oder gehen nur mit Socken bekleidet mit ihren Hunden Gassi. Die Hunde der Nackten sind übrigens IMMER klein; keine Ahnung warum. Wenn man mit dem Rad fährt, ist jedenfalls besondere Achtsamkeit erforderlich. Meine Tochter hat hier einmal vor vielen Jahren den legendären Ausspruch getätigt: „Ich werde NIE heiraten!“ Es könnte sein, dass sie von den FKK-lern optisch abgeschreckt war. „How’s it hanging?“, ein Slang Ausdruck, den mein Mann manchmal scherzhaft verwendet, bekommt hier eine ganz besondere Bedeutung.

 

Donaucity im Morgenrot – Blick von der Radfahrerbrücke bei der Nordbrücke. Ich persönlich halte diese Stelle als einen der schönsten Aussichtspunkte in Wien. Wenn ich die Brücke überquere, mache ich meistens Halt, um diese wunderbare Stimmung zu genießen.

 

Was steht im nächsten Quartal an?

Schreiben, schreiben, schreiben

Neben dem Buchprojekt plane ich jede Woche auch einen neuen Blogartikel zu veröffentlichen. Ich arbeite bereits an einer besonderen Anleitung zum Entrümpeln. Hier lasse ich einen amerikanischen Staatsanwalt zu Wort kommen. Was hat denn Entrümpeln mit der Vorbereitung auf einen spektakulären Mordprozess zu tun, fragst du dich vielleicht. Stay tuned! Die Aufklärung folgt demnächst.

Kleiner Tipp am Rande: Folge mir auf Instagram. Dort erfährst du es zuerst!

Die Mehr-Raum Challenge

Du bist neugierig geworden (was ich doch sehr hoffe): Komm einfach in die FB-Gruppe und mach mit!

Eine Winterwoche im Ötztal

Im Ötztal war ich bisher nur im Sommer. Jetzt werde ich in der Vorweihnachtszeit für eine Woche in meinem Lieblingshotel sein, um mich in dieser tollen Umgebung verwöhnen zu lassen und mich ganz dem Schreiben zu widmen.

 

 

 

 

2 Gedanken zu „Monatsrückblick September 2021: Challenges

  1. Liebe Uli,
    was für schöne Fotos aus deinen Wanderungen! <3 Die Lichtstimmung insbesondere beim letzten Foto sind wunderschön! Und: Ich liebe Wasserspiegelungen! *juchu*
    Und das mit dem entrümpeln… Das hat mich auch gepackt. Ich bin aber noch nicht durch. <3
    Ich bin schon gespannt auf deinen nächsten Monatsrückblick!

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