Strahlender Sonnenschein, kein Regen, Wasserknappheit, riesige Schäden in der Landwirtschaft, Temperaturen konstant über 35 Grad, mehrfach sogar über 40 Grad, keine Abkühlung in der Nacht – der Grund, warum wir aus Wien geflüchtet sind. Und genauso fühle ich mich auch, als Klimaflüchtling. Ich war im Juni für eine Woche im Ötztal und hatte nicht die Absicht, im August wieder zu kommen. Für weitere zwei Wochen. Ich wollte mein normales Leben in Wien führen. Mich in meiner Wohnung wohl fühlen, schreiben, kochen, backen, mich am Balkon entspannen, spazieren gehen … aber das ist nicht mehr möglich.
Und der Grund, warum das nicht mehr möglich ist – den können wir bei uns selbst suchen. Wir sind dabei, diesen Planeten, der uns anvertraut wurde, zu zerstören. Wahrscheinlich sind wir an einem Punkt angekommen, von wo aus es kein Zurück gibt.
Es geht uns gut hier im Ötztal. Wir haben genug zu essen und zu trinken. Noch gibt es genug Wasser. Wir sind in einem schönen Hotel. Wir genießen die Berge und die Wanderungen. Wir freuen uns, dass es hier am Abend abkühlt. Aber auch in der alpinen Landschaft sieht man deutlich den Klimawandel. Die Gletscher sind fast geschmolzen; wo es noch vor Jahren sattes Grün gab, ist es jetzt grün-braun, aus Teichen sind kleine Tümpel geworden. Es gibt immer mehr Muren und bestimmte Berge fangen an zu bröckeln.
Am Wochenende werden wir wieder zurück in Wien sein und die Prognose lautet noch immer 36 bis 37 Grad – sprich im bebauten Stadtgebiet über 40 Grad.
12 Fotos vom Planeten, den wir zerstören:












Dann nahm die Ewige den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaue und bewache.
Genesis 2,15
Wer schreibt hier?
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge loszuwerden, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.

Du hast schöne Fotos gemacht! Da scheint die Welt auf den ersten Blick noch in Ordnung zu sein. Aber wie du schreibst, ist es das ja leider nicht, wenn man genauer hinschaut.
Liebe Grüße
Heike
Liebe Uli,
wie wunderschön ist es dort, wo du bist. Und wie schön deine Fotos! Es ist ein Jammer und ein Graus, was der Mensch mit der Erde macht. Wir haben sie gar nicht verdient.
Ich hoffe, du verkochst nicht in Wien, wenn du zurück bist.
Liebe Grüße
Silke
Sehr beeindruckende Fotos. Danke schön fürs Teilen.
Ja, das Bewachen und damit Bewahren vom Garten Eden hat nicht so ganz geklappt :-(((
Oh my goodness Uli!
The effects of climate change throughout the world is so devastating! I loved spending a week in Oztal Valley myself this summer but the high temperatures were so profound that it leaves me feeling like we need to push harder for those in control to help stop the insanity! Humanity needs to make climate change the main focus of our efforts to change the worldwide politics. Our future is on the line.
Thanks for the photos and looking forward to seeing you back in Wien.
Love,
Kris
Wow Uli … das sind wirklich paradiesische Fotos. Du bist eine tolle Fotografin.
Liebe Grüße
Romy
Vielen Dank, liebe Romy!