Beantworte ehrlich diese Fragen und finde Klarheit, ob es für dich Zeit ist, auszumisten und warum du entrümpeln solltest:
- Suchst du ständig Dinge, die du schnell irgendwohin gelegt hast?
- Hast du viele Gegenstände, die kein fixes „Zuhause“ haben?
- Stapeln sich bei dir die Dinge, mit denen du dich irgendwann beschäftigen willst?
- Wenn du dir deine Oberflächen anschaust, sind diese frei oder voll mit Zeugs?
- Wenn du diese Oberflächen reinigen möchtest, verbringst du viel Zeit damit, erst einmal die Dinge aus dem Weg zu räumen?
- Kaufst du manchmal Dinge, wo du dann später merkst, dass du sie schon zu Hause hast?
- Ist Einkaufen für dich eine Freizeitbeschäftigung und kaufst du regelmäßig Dinge, die du eigentlich gar nicht brauchst?
- Sind die Böden frei oder übersät mit Zeugs, das sonst keinen Platz hat?
- Ist dein Kleiderschrank voll, aber du hast das Gefühl, trotzdem nichts zum Anziehen zu haben?
- Ist der Esstisch ein Tisch, wo du jederzeit essen kannst oder eine weitere Ablagefläche?
- Ist dein Bett frei, sodass du nicht erst Dinge wegräumen musst, um dich hinzulegen?
- Kannst du dich jederzeit duschen oder baden oder musst du zuerst ausräumen?
- Hast du so viele Stifte und Kugelschreiber wie ein mittleres Schreibwarengeschäft?
- Akzeptierst du jedes Werbegeschenk, auch wenn du es gar nicht brauchst?
- Behältst du jede Weihnachts- bzw. Geburtstagskarte?
- Behältst du Geschenke, auch wenn sie dir überhaupt nicht gefallen?
- Hast du sentimentale Gegenstände, aber keinerlei Bedürfnis diese anzuschauen?
- Hast du Küchenutensilien oder Werkzeug in mehrfachen Ausführungen, obwohl du nur eines benötigst?
- Fühlt sich dein Zuhause übervoll an und fühlst du dich gestresst, wenn du an die vielen Dinge denkst?
Wenn du mehr als die Hälfte der Fragen mit „JA“ beantwortet hast, dann ist es Zeit, mit dem Ausmustern und Entsorgen zu beginnen und auch deine Einstellung zum „Hereinlassen der Dinge“ zu überdenken. Die Dinge, die jetzt in deinem Haushalt sind, hast du entweder gekauft oder geschenkt bekommen.
Häuser und Wohnungen mit zu vielen Dingen fühlen sich verstopft an – im Feng-Shui würde man sagen, das Chi kann nicht fließen. Das kann dazu führen, dass du dich auch physisch und mental unwohl fühlst und dich die Dinge (aus der Vergangenheit) emotional belasten.
Zeit, einen ersten Schritt in ein leichteres, luftigeres und einfacheres Leben zu tun und eine neue Einstellung zu den Dingen zu finden.
Je früher du damit beginnst, desto besser.
Morgen, übermorgen, nächste Woche, nächstes Monat, nächstes Jahr wird zu IRGENDWANN und die Dinge und Stapel wachsen und werden mehr. Die Aufschieberitis macht alles nur noch schlimmer.
Es ist Zeit, Entscheidungen zu treffen! Und genau diese Entscheidungen machen es oft so schwierig zu beginnen. Es ist nicht die fehlende Zeit (die gerne vorgeschoben wird), sondern ein diffus unangenehmes Gefühl, dass du dich jetzt gleich entscheiden musst. Ich kenne das nur zu gut von mir selbst. Eine endgültige Entscheidung treffen zu müssen und sei sie noch so klein, fühlt sich oft gar nicht gut an.
Ja oder nein?
Behalten oder weggeben?
Verschenken oder verkaufen?
Oder wegwerfen?
Die gute Nachricht: Je mehr du Entscheidungen du triffst, desto besser wirst du darin. Von je mehr Sachen du dich trennst, desto leichter wird es dir fallen. Es werden sowohl deine Entscheidungs- als auch Ausmiste-Muskulatur trainiert.
Einige Tipps, wie du sofort mit dem Ausmisten beginnen kannst, findest du in diesem Blogartikel:











































und irgendwann funktioniert bei keinem Projekt. Am besten ist es, einen konkreten Termin zu planen, wo du ungestört arbeiten kannst. Blockiere diesen Termin in deinem Kalender. Ganz so, als ob du dich mit deiner besten Freundin zum Kaffee treffen würdest, oder du einen Termin bei deiner Therapeutin ausmachen würdest. Behandle dein Date mit deinen Dingen auch genauso!
im Vorhinein, was du mit den aussortierten Dingen machen wirst! Sei realistisch und beantworte dir die Frage, ob du die Zeit aufwenden willst und kannst, die du z.B. fürs Verkaufen benötigen würdest.
du anfängst, stelle dir deine Lieblingsmusik an – am besten etwas Fetziges – einen Diskosong aus deiner Jugend vielleicht. Und nun tanze dazu. Die Bewegung zu einem beschwingten Lied zaubert ein Lächeln auf deine Lippen, macht dich locker und erleichtert dir das Loslassen.
alle Störquellen aus. Telefone auf lautlos. PC zugeklappt. Jetzt geht es darum, zu entrümpeln und dich auf den Prozess zu konzentrieren. Wichtig ist auch, dass du nicht vom Hundertsten ins Tausendste kommst. Wenn dein Ziel ist, den Kleiderschrank auszumustern, dann beschäftige dich auch nur genau damit. Bist du damit fertig, dann erst kommt das nächste Projekt dran.
jeden geschafften Teilbereich solltest du dich auch belohnen und stolz auf dich sein! Wir sind oft sehr hart und kritisch mit uns selbst. Daher ist es wichtig, sich für jeden Erfolg auch zu loben.