Sonntag, der 12. Mai 2024 ist der 133. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 233 Tage bis zum Jahresende. In Wien gibt es viel Sonnenschein, gemischt mit einigen kleinen durchziehenden Wölkchen. Die Temperatur erreicht bis zu 22 Grad. Ein perfekter Frühsommertag. Und ein perfekter Tag für einen Ausflug in die Praterauen.
#01: Im Prater, abseits des Vergnügungsparks
Ausgangspunkt für unseren Spaziergang ist das Lusthaus am Ende der Prater Hauptallee. Erstmals erwähnt wurde es 1560 als Casa Verde, das „grüne Lusthaus“. Der Wiener Prater war damals kaiserliches Jagdgebiet und nur für Kaiserhaus und Adel zugänglich.
1766 wurde der Prater für alle geöffnet und das Lusthaus in den Jahren 1781 bis 1783 neu erbaut.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Lusthaus durch Bombentreffer nahezu vollständig zerstört. Bereits ab 1948 erfolgte der Wiederaufbau und im Oktober 1949 wurde das Lusthaus neu eröffnet. Heute dient es als Café und Restaurant.
#02: Das achteckige Lusthaus: Ganz oben befindet sich die sogenannte Laterne, die für bis zu 12 Personen Platz und ein ganz besonderes Ambiente für Feiern bietet.
Wir folgen dem Stadtwanderweg 9, der durch wunderschöne Au-Landschaften und Gebiete führt, die wie ein Urwald anmuten.
#03: Tümpel in den Praterauen
#04: Wir genießen das schöne Wetter und die Spiegelungen
#05: Urwaldfeeling
An der Aspernallee stoßen wir auf die kleine Wallfahrtskirche Maria Grün.
#06: Maria Grün
Ursprünglich stand hier ein Marienbild, später eine Marienstatue. Am 12. Oktober 1924 fand die Grundsteinlegung für die Kirche Maria Grün statt, die am 21. Dezember 1924 von Kardinal Piffl geweiht wurde.
Wie das Lusthaus wurde auch Maria Grün im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und ab 1948 wiederaufgebaut.
#07: Das Altarbild zeigt Maria mit dem Kind im Prater
#08: Detailansicht Glasfenster
#09: Die vielen Votivgaben legen nahe, dass die Kirche auch heute in der Volksfrömmigkeit noch eine Rolle spielt.
#10: In einem Durchgang finden wir viel Graffiti
Wir folgen weiter dem Wanderweg 9, bis wir zur 77A-Haltestelle Stadionbad kommen. Dort nehmen wir dankbar den Bus in Richtung Stadion, wo wir in die U2 einsteigen und nach Hause fahren.
#11: Wir sind hungrig und ich bereite einen schnellen und bunten Sommersalat zu.
Nach einer ausgiebigen Rast mache ich noch einen kleinen Abstecher zur Neuen Donau, um die Abendstimmung zu genießen.
#12: Arena-Beach: Der neueste Sandstrand an der Neuen Donau
Du hast bis hierher gelesen und willst noch mehr 12-von-12-Artikel von mir lesen. Hier entlang geht’s zu meinem Augenblickstagebuch:
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge loszuwerden, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.
Wie schon die Monate zuvor, war auch der April voll von Erlebnissen und sehr schreibintensiv. Aber lies selbst und bekomme nebenbei gute Tipps und Inspirationen zum Thema Ausmisten und Ordnung schaffen.
12-von-12: Best of Vorarlberg
Am 12. April 2024 war ich auf Reisen. Ich bin mit dem Railjet nach Dornbirn gefahren, um meine liebe Freundin Gaby zu besuchen. 6 1/2 Stunden gemütliche Zugfahrt; aber zu eintöngig, um einen tollen 12-von-12-Artikel zu schreiben. Daher gibt’s in diesem 12-von-12 die Best-of-Erlebnisse meines Besuchs im Ländle.
Frauenmuseum Hittisau, geliehene Babys, Thermomix-Test, Kühe auf der Weide, Pfänder, Bodensee und vieles mehr, zum Nachlesen in diesem Artikel:
Ein besonderes Augenmerk lege ich jede Woche auf meinen Newsletter.
Das waren die Newsletter im April 2024:
#14: Die Memoiren einer Seidenunterhose
Nachdem die Oster-Geschichte über die Auferstehung der Lava-Lampe so viele positive Kommentare produziert hatte, entschloss ich mich, einer Seidenunterhose eine Stimme zu geben und den Newsletter vom 7. April schreiben zu lassen. Eine weitere Inspiration war der britische Prinz Harry und sein Buch Reserve, in dem er sein Schicksal als ewiger Zweiter beklagt.
Viele Jahre verharrte ich in einer wunderschönen Schachtel als vergessene und nie benutzte Seidenunterhose. Ich lag regungslos in Dunkelheit und Stille, während die andere Unterwäsche ihre Tage inmitten von Aktivität und Bewegung verbringen durfte.
Bekommt die Seidenunterhose ein neues Leben?
So beginnen die Bekenntnisse des edlen Seidendessous. Dieser Newsletter war so beliebt und bekam so viel Resonanz, dass ich mich entschloss, einen eigenen Blogartikel dazu zu schreiben.
#15: Was Motten nicht fressen und Rost nicht zerstört
Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen, schreibt der Evangelist Mathhäus und bei mir geht’s im Newsletter vom 14. April ebenfalls darum.
Was tun, wenn sich schon viele „Schätze“ und andere Sachen angesammelt haben?
Beim Ausmustern und Ordnung schaffen gibt es zwei Seiten. Die eine Seite ist, dich von Dingen zu befreien, die dir nicht mehr dienlich sind.
Die zweite Seite ist, eine neue Richtung einzuschlagen und neue Verhaltensweisen zu lernen. Dabei geht es nicht nur um Physisches, sondern auch darum, mental auszumustern.
#16: Schluss mit dem Frau Lot Syndrom
Die alttestamentliche Frau Lot erstarrte in der Wüste zur Salzsäule. Es war ihr unmöglich, ein neues Leben zu beginnen; zu sehr hielt sie die Vergangenheit fest. Im Newsletter vom 21. April schreibe ich über diese Erstarrung, die dich überfallen kann, wenn du die Kleiderschranktür öffnest oder an deinen Keller oder Dachboden denkst.
Was oft viel zu wenig beachtet wird: Ausmisten hat eine therapeutische Wirkung und tut nicht nur der physischen Umgebung gut, sondern ist auch reiner Balsam für die Seele.
Eine tolle Metapher, das Frau-Lot-Syndrom. Aus dieser Erstarrung heraus ist wirklich nichts mehr möglich. Darum ist es toll, dass du mit deinen Beiträgen hilfst, dass es gar nicht erst so weit kommt oder zeigst, wie man aus dieser Situation heraus kommt.
Esther
Rückmeldung auf den Frau-Lot-Newsletter
#17: Der Besitztumseffekt und Entscheidungen treffen
Im Newsletter vom 28. April ging es um den in mehreren Studien nachgewiesenen Besitztums-Effekt. Dieser bewirkt, dass du den Wert eines Gutes einfach nur deshalb höher einschätzt, weil du dieses Ding besitzt.
Das macht die Trennung schwerer. Fazit oder Warnung: Überleg dir ganz genau, welche Sachen du in deinen Haushalt lassen willst!
Mein Newsletter ist reich an besonderen Geschichten, denn ich liebe Texte mit Augenzwinkern, einem Schuss Ironie und gutem Storytelling. Es kommen immer wieder „Prominente“ vor: Künstler, Kaiserinnen, Päpste, Nachtclubbesitzerinnen, Philosophen, Mütter, Mose und die Israeliten, jetzt auch Frau Lot, ehemalige Kollegen und manchmal sogar Serienmörder.
Wenn du Geschichten liebst, dich für Tipps zum Ausmisten, bessere Konsumgewohnheiten und Ordnung schaffen interessierst und noch nicht zu meinen Abonnentinnen gehörst, melde dich zum Newsletter an und erhalte zusätzlich jeden Sonntag früh ein Lächeln, das ich dir gratis mitliefere.
Ich fragte mich allerdings: Was wäre, wenn wir Ausmist- und Ordnungscoaches tatsächlich von der KI ersetzt werden würden? Wäre das möglich? Wie würde so ein Programm ausschauen? Was sind die Hauptgründe, warum Ausmisten oft nicht so populär ist und wie könnte ein KI-basiertes Programm Lösungen bieten?
He’ll be back!
Meinen ersten Sci-Fi-Artikel, den die Realität gleich wieder überrollt hat, gibt’s hier zum Nachlesen. Wie immer freue ich mich sehr über über Kommentare.
Urlaub im eigenen Schlafzimmer! Stell dir vor, dein Schlafzimmer verwandelt sich in ein luxuriöses 5-Sterne Hotelzimmer.
Ist es schon eine Oase des Friedens, in der dein Blick nicht sofort auf tausend unerledigte Dinge fällt? Wenn noch der eine oder andere Stern fehlt: Was wirst du heute noch machen, damit sich dein Schlafzimmer nach und nach in das 5-Sterne-Hotelzimmer verwandelt?
Ausmist-Tipp für den Tag
Wenn du deine Kleidungsstücke ausmustern willst und ins Stocken gerätst, weil du dich nicht entscheiden kannst: Behalten oder Weggeben?
Stell dir folgende Frage: Würdest du dieses Stück, wenn du jetzt in einem Bekleidungsgeschäft stündest, nochmals kaufen? Ist die Antwort nein, dann kannst du dich getrost davon trennen.
Behalten oder Weggeben?
Für alle, die noch mehr Tipps und Inspirationen bekommen wollen: Mach mit bei der Ausmist-Challenge. In Form von 30 kleinen verdaulichen Häppchen musterst du flott alle Bereiche deines Hauses aus und etablierst neue Verhaltensweisen.
Mein Ziel für 2024: Durchschnittlich 7.000 Schritte pro Tag gehen.
Januar 2024: 7.562 Schritte Februar 2024: 7.686 Schritte März 2024: 6.772 Schritte Quartal 1/2024: 7.340 Schritte April 2024: 7.462 Schritte
Mit durchschnittlich 7.462 Schritten pro Tag bin ich im April 223.860 Schritte gegangen. Die vierte Etappe meines Jahresziels, durchschnittlich mindestens 7.000 Schritte zu gehen, habe ich im April erreicht.
Highlights im April
Kurztrip nach Passau
Es wurde Zeit, meine Reise-Enthaltsamkeit wieder etwas zu lockern und so sind wir nach Passau gefahren. Von Wien aus ist die Drei-Flüsse-Stadt in knapp 2 1/2 Stunden bequem mit der Bahn zu erreichen.
Blick von der Veste Oberhaus auf das Stadtzentrum von Passau
Warmes Wetter, Spaziergänge durch die mittelalterlichen Gässchen mit Bierbrunnen, Farb- und Hochwassermarkierungen, Veste Oberhaus, Stephansdom, zufälliges Treffen mit Bischof Oster (der eine unglaubliche Ähnlichkeit mit dem Serienkiller Dexter hat), das Café Schöffberger und die Suite im entzückenden Hotel Morgentau mit Ausblick auf die Donau haben diesen Kurzurlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Pessach bei Freunden
Wir haben einen sehr schönen Abend mit fantastischem Essen verbracht und die vier Fragen beantwortet. Die traditionellen Pessach-Speisen, dazu Matze und vier (kleine) Gläser Wein pro Person durften natürlich nicht fehlen. Auch der Thermomix der Gastgeberin war im Einsatz.
Seder = Ordnung
Mein Beitrag waren Florentiner. Es gibt dazu kein Foto; denn als ich daran dachte, waren sie schon alle aufgegessen. Hier gibt’s das einfachste Florentiner-Rezept aller Zeiten. Da ich immer Zucker spare, habe ich sie nicht mit Zucker bestreut, sondern nur mit geschmolzener Kuvertüre verziert. Sie sind genau so schön geworden, wie im Video zu sehen ist.
Mein Geburtstag
Zu meinem Geburtstag habe ich meine Freundinnen zu einem Brunch eingeladen. Ich mag kleine Runden und intensiven Austausch. Meine Freundinnen wissen schon ganz genau, dass ich Geschenke unverpackt und ohne Karten mag und Sachen, die ich vebrauchen kann.
Der Geburtstagsstrauß
Tipp: Sag deinen Liebsten, welche Geschenke du möchtest. Ausmisten bedeutet vor allem auch, deinen Haushalt präventiv vor unerwünschten Sachen zu bewahren!
Vorausschauendes Ausmisten = Dinge erst gar nicht in deinen Haushalt lassen! Achtsam kaufen und achtsam schenken!
Empfehlungen
Podcast Toxic Tantra
Toxic Tantra ist die vierte Staffel in der Reihe Seelenfänger des bayrischen Rundfunks und mir haben vor allem die großartige Recherche und die Interviews mit Betroffenen sehr gut gefallen. Es geht um die Yogabewegung Atman und berichtet davon, wie Frauen immer weiter in ein Geflecht aus Manipulation und Machtmissbrauch hineingeraten.
Wo man als Außenstehende denkt: Wie können sie nur (so dumm sein)? Und man entsetzt feststellt: Es könnte jede von uns treffen. Gegen gezielte Manipulation ist niemand zu 100 % gefeit.
Netflix Serie: Baby Reindeer
Der erfolglose Komiker Donny Dunn hat Mitleid mit einer Frau, die in den Pub kommt, in dem er arbeitet.und er lädt sie auf eine Tasse Tee ein. Was er nicht weiß: Martha Scott, ist eine verurteilte Stalkerin. Sie wird ihn in den kommenden Jahren mit Nachrichten überschütten, ihn verfolgen und sein Leben komplett auf den Kopf stellen.
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge auszumustern, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.
Wenn wir mal ehrlich sind: Ausmisten mit einem menschlichen Ordnungscoach hat etwas ausgesprochen Mühsames an sich. Diese sogenannten Ausmist-Expertinnen wollen dich ständig dazu motivieren, aufzuräumen und Ordnung zu schaffen. Dich von liebgewordenem Krempel zu trennen. Dich mit der Frage nach dem „Wohin mit dem Zeug“ zu beschäftigen. Und vor allem: Sie wollten, dass du selbst Hand anlegst. Effektiv Ausmisten mit KI spielt da in einer anderen Liga!
Die gute Nachricht ist: Die Zukunft des Ausmistens hat schon begonnen. Du kannst dich für Terminator, das erste KI-gesteuerte und vollautomatische Ausmist-Programm entscheiden. Ich habe es für dich getestet und kann vorweg schon sagen: Ich bin begeistert!
Warum ist Terminator so viel effizienter, als ein menschlicher Ordnungscoach?
Listen, and learn! Terminator is out there! It can’t be bargained with. It can’t be reasoned with. It doesn’t feel pity, or remorse, or fear, and it absolutely will not stop, ever, until your home is decluttered!
Das Terminator-Versprechen an die Kunden
So funktioniert Terminator, der selbstverständlich mit einer 100 % Erfolgs- und Zufriedenheitsgarantie ausgestattet ist:
1. Vorbereitung
Sobald du dich für Terminator entschieden hast, erhältst du einen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellten Fragebogen, der auf deine ganz persönliche Lebenssituation zugeschnitten ist.
Ausdrucken oder von Hand ausfüllen ist nicht erforderlich, denn Terminator (wähle deinen Lieblings-Schauspieler) liest dir die Fragen vor. Aufgrund deiner Stimm-Schwankungen erkennt das Programm sofort, ob deine Antworten der Wahrheit entsprechen oder nicht. Schwindeln und Schönreden kannst du dir also ersparen.
Solltest du die Fragen nicht beantworten (wollen), ist das gar kein Problem. Terminator hat Zugriff auf alle deine Daten und ermittelt die Antworten auch ohne deine Mitarbeit in Sekundenschnelle.
Jetzt wird dein Ausmist-Bedarf ermittelt und dein individuelles Ordnungs-Paket erstellt. Das Gute daran: Du musst absolut gar nichts tun, denn Terminator leitet alles – wirklich alles – in die Wege.
2. Durchführung
Willst du Terminator (und seinem Team) selbst die Tür öffnen oder möchtest du lieber nicht zu Hause sein? Beides ist möglich, denn Terminator kommt sowohl mit einem Nachschlüssel als auch mit einem handlichen Rammbock.
Dadurch werden Bedenken und Absagen in letzter Minute verhindert. Siehe 100 % Erfolgsgarantie!
Terminator mistet nun vollautomatisch aus, entfernt alle überflüssigen Sachen, schafft sie sofort aus dem Haus und führt sie dem Recycling zu bzw. bringt sie in die umliegenden Sozialkaufhäuser.
Dein ganzes Haus wird vom Dachboden bis zum Keller grundgereinigt. Die verbleibenden Dinge werden neu geordnet und bekommen ihre Plätze zugewiesen, wo du sie einfach finden kannst.
3. Nachbereitung
Damit die neu gewonnene Ordnung auch nachhaltig ist, bietet Terminator folgende Zusatzmodule an:
3.1 I’ll-be-back-Service
Du wirst Teil des Terminator-Clubs und Terminator kommt regelmäßig bei dir vorbei, um die Sachen auszumisten und abzuholen, die sich wieder angesammelt haben und dein Zuhause verstopfen.
3.2 My-mission-is-to-protect-you-Service
In dieser äußerst empfehlenswerten Variante verhindert Terminator, dass sich unnötige Sachen überhaupt wieder ansammeln können. Die KI analysiert laufend deine Lebensumstände und entscheidet für dich, was du anschaffen darfst und was nicht.
Deine Karten und selbst die Bezahlung mit Bargeld funktioniert nur, wenn Terminator dir grünes Licht für den Kauf gibt. Terminator steuert bzw. terminiert auch deinen Zugang zu Einkaufszentren und Online-Shops!
Menschen, die Geschenke für dich bei sich haben, können deine Türschwelle nur dann überschreiten, wenn Terminator sein OK gibt.
So wird verhindert, dass du in einem schwachen Augenblick wieder einkaufen gehst oder gut meinende Angehörige dich mit Geschenken überschwemmen.
4. Fazit
Ich empfehle Terminator aus vollster Überzeugung. Ich bin selbst Ausmist-Expertin und Ordnungscoach, aber ich gebe zu: Terminator ist um Klassen besser!
Terminator wischt alle Einwände, Emotionen und Entscheidungsschwächen beiseite! Du musst dich nie mehr mit den „Das-könnte-ich-irgendwann-einmal-brauchen“ oder „Das-war-so-teuer“-Bedenken auseinandersetzen. Die Terminator-KI weiß am besten, was du brauchst und was nicht. Nach rein wissenschaftlichen Grundsätzen für dich ganz individuell entwickelt!
Terminator nimmt dir alle Arbeit ab. Du musst gar nichts tun. Der „Da-habe-ich-jetzt-keinen-Kopf-dafür“-Einwand ist obsolet, denn es gibt keinen Aufwand für dich. Auch die „Das-mache-ich-später“-Aussage ist bedeutungslos, denn Terminator ermittelt den perfekten Termin für dich. Du musst dich nie wieder mit „Ich-kann-mich-so-schlecht-entscheiden“ herumschlagen; Terminator entscheidet für dich!
Terminator ist für dich auch nach dem großen Ausmisten da und du kannst bequem zwischen den beiden Zusatzmodulen wählen. Damit sind auch die „Alles-ist-sowieso-bald-wieder-wie-zuvor“-Bedenken ausgeräumt.
Nichts wird jemals wieder so wie zuvor sein! Dafür steht Terminator.
Judgment day is inevitable!
Das Terminator-Motto
5. Geplante Ausbaustufen
Terminator ist ein innovatives System und unbegrenzt ausbaufähig. Wenn du jetzt schon Teil der Terminator-Familie wirst, dann bekommst du nicht nur einen fantastischen Einstiegspreis, sondern die künftigen Module stehen dir lebenslang gratis zur Verfügung.
Hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf das, was schon geplant ist:
5.1 Terminator-Immobilienservice
Terminator ermittelt deinen Wohnbedarf, verkauft eigenständig deine (nach dem Ausmisten zu große) Immobilie, beendet deinen Mietvertrag und sucht eine neue Wohnung für dich, die größenmäßig perfekt auf dich und deine Familie abgestimmt ist.
Und das Beste: Terminator kümmert sich auch um die Übersiedlung!
5.2 Terminator-Jobcenter
Da du künftig weniger Geld brauchst, kündigt Terminator auch automatisch deinen bisherigen Job und sucht eine geeignete Arbeit für dich, die weniger Zeit in Anspruch nimmt.
5.3 Terminator-Datingbörse
Aufgrund deiner Präferenzen kann Terminator den perfekten Partner oder die perfekte Partnerin für dich finden bzw. unperfekte Partnerschaften terminieren. Übersiedlungsservice ist natürlich inbegriffen.
5.4 Terminator-Onlineservice
Terminator löscht und organisiert alle deine Daten. Du musst nie wieder mühsam durch Tausende E-Mails scrollen oder Zigtausende Fotos durchforsten. Terminator nimmt dir sämtliche Entscheidungen ab; in Sekundenschnelle.
5.5 Terminator-Kundenservice
Wenn du Wünsche, Fragen oder Anmerkungen – speziell im Hinblick auf weitere Module hast – dann zögere nicht, unter diesem Artikel einen Kommentar zu hinterlassen. Alle deine Rückmeldungen werden von Terminator sorgfältig geprüft und fließen in die laufende Verbesserung des Programms mit ein.
Wer schreibt hier (noch)?
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge auszumisten, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen – und zwar (noch) OHNE Terminator? Lade dir vorsichtshalber sofort die geniale Liste zum Abhaken herunter – 121 Dinge, die es in jedem Haushalt gibt und die du sofort ensorgen kannst.
Dieser Artikel entstand im Rahmen der Bloggergruppe: The Content Society. Die Fragestellung lautete: Warum KI mein Angebot nicht ersetzen kann. Ich betrachte Fragestellungen immer gerne kontrovers und so kam ich auf die Idee, die KI ausmisten zu lassen.
Ich fragte mich: Was wäre, wenn wir Ausmist- und Ordnungscoaches tatsächlich von der KI ersetzt werden würden? Wäre das möglich? Wie würde so ein Programm ausschauen?
Je mehr ich schrieb, desto mehr wurde mir bewusst, dass wir gar nicht so weit von der „Schönen neuen Ausmist-Welt“ entfernt sind. Die Technik existiert bereits und es könnte im Grunde genommen alles wie beschrieben umgesetzt werden.
Die Zitate stammen aus den Terminator-Filmen; manche habe ich leicht abgeändert. Die Bilder habe ich mit Canva-Magic KI generiert. Mein Porträt-Foto ist ein Selfie; von mir selbst fotografiert.
Freitag, der 12. April 2024 ist der 103. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 263 Tage bis zum Jahresende. In Wien gibt es Sonnenschein pur und die Temperatur erreicht bis zu 23 Grad. Ein perfekter Frühsommertag.
Heute vor 391 Jahren – 1633 – beginnt in Rom die Befragung Galileo Galileis wegen dessen Lehre des heliozentrischen Weltbildes. Er muss dafür 22 Tage in die Räumlichkeiten der römischen Inquisition übersiedeln.
Und sie bewegt sich doch … soll Galileo am Ende des Prozesses gesagt haben. Auch ich bin heute in Bewegung. Ich fahre nach Vorarlberg, meine Freundin Gaby besuchen.
Das Wetter in Vorarlberg ist ebenso sonnig, wie in Wien. Nach 6 1/2 Stunden gemütlicher Zugfahrt komme ich pünktlich in Dornbirn an.
#01: Ich bin schon weit im Westen und sage „Hallo“ zu den Tiroler Bergen
#02a: Nach so langem Sitzen im Zug ist ein Spaziergang angesagt. Alte Obstbäume begrüßen uns.
#02b: Ein knorriger Baum am Wegesrand …
#02c: … und ein altes, unbewohntes Bauernhaus mit Fensterläden, das leider schon bald abgerissen wird
#03: Es gibt Computer-Essen – Köstliche Spinatknödel an Tomatenragout – ich darf den Thermomix testen!
#04a: Frauenmuseum Hittisau – Wir schauen uns die Ausstellung „Blitzblank! Vom Putzen – innen, außen, überall“ an und sind absolut begeistert!
Gegrüsst seist du maria voller falten / kochlöffel und allespfleger sind mit dir / gebenedeit bleibst du in deiner küche / am arbeitsplatz an kleiner stelle / gebenedeit bleibt die frucht deines bauches so du verheiratet / 00 / bravfleißige maria guterzogen backe für uns / jetzt und alle zeiten / amen
#05a: … und gib uns unseren Thermomix …
#05b: … damit wir den Godl-Zopf backen können
#06: Nicht nur den Thermomix habe ich getestet, sondern auch, wie es wäre, Oma zu sein. Der kleine Manuel scheint sehr zufrieden.
#07: Nach einem üppigen Sonntagsfrühstück mit (im Thermomix perfekt) gekochtem und mit einem Eierschalensollbruchstellenverursacher geköpften Ei geht’s auf den Pfänder – dem Bregenzer Hausberg – und wir bewundern den Bodensee.
#08: Im Jeansjacken-Partnerlook am Pfänder
#09: Spaziergang am Bodensee, der auch schwäbisches Meer genannt wird.
#10: Sonnenschein pur: Gaby und Arthur
#11: Die Kuhherde ist das erste Mal im Freien; sie grasen friedlich und genießen das schöne Wetter.
#12: Zum Abschied kommt die Sonne kurz heraus; aber die Wolken kündigen schon den Wetterwechsel an.
Ein großartiger Besuch ist zu Ende. Wir treffen einander wieder und haben schon Pläne.
Du hast bis hierher gelesen und willst noch mehr 12-von-12-Artikel von mir lesen. Hier entlang geht’s zu meinem Augenblickstagebuch:
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge loszuwerden, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.
Voriges Jahr haben viele Menschen über das Buch „Reserve“ gesprochen, in dem der britische Prinz Harry seine Bitterkeit über sein Schicksal des Wartens zum Ausdruck bringt.
Geboren, um der ewig Zweite zu sein; nur um im Falle des Falles zur Verfügung zu stehen, aber ansonsten zum Warten und Nichtstun verurteilt zu sein.
Wenn ich auch kein Mensch bin, so bin ich doch exquisiter Abstammung und ich habe beschlossen, dass es Zeit ist, das Schweigen endlich zu brechen und meine Geschichte zu erzählen. Denn auch ich war den größten Teil meines Lebens nur Reserve. Wie so viele meiner Brüder und Schwestern.
Endlose Jahre verharrte ich in einer wunderschönen Schachtel als vergessene und nie benutzte Seidenunterhose. Ich lag regungslos in Dunkelheit und Stille, während die andere Unterwäsche ihre Tage inmitten von Aktivität und Bewegung verbringen durfte.
Von Anfang an war ich mir meiner außergewöhnlichen Qualität und meines edlen Geblüts bewusst. Meine hellgrüne Seide schimmerte im sanften Licht und meine Nähte waren von allerfeinster Handwerkskunst. Während meine Kolleginnen nur schnöde Unterhosen waren, war ich ein Dessous!
Dennoch blieb ich unberührt. Zwar öffnete meine Besitzerin die Schublade regelmäßig, aber sie nahm mich nicht aus der Schachtel, die mir mehr und mehr zum Luxusgefängnis wurde.
Meine Nachbarinnen, die gewöhnlichen Baumwollunterhosen, wurden ständig hervorgezogen und getragen. Sie hatten keinen Stammbaum, waren zerknittert und abgenutzt, aber sie erfüllten einen Zweck. Sie wirkten zwar manchmal erschöpft, aber sie waren glücklich. Ihr Leben hatte einen Sinn.
Ich zermartere mir mein Hirn. Warum sollten sie die ganze Aufmerksamkeit bekommen, während ich hier nur still vor mich hin vegetierte?
Die Jahre vergingen und meine Seide begann zu verblassen. Meine Stimmung sank in den Keller. Genau dorthin hatte mich meine Besitzerin schließlich auch gebracht. Was hatte ich falsch gemacht? Warum war ich in einen finsteren Kerker verbannt worden?
Ich war neidisch auf diejenigen, die zumindest einen Hauch des Lebens gespürt hatten. Doch ich blieb unberührt und ungeliebt.
Aber dann, eines Tages, geschah das Unerwartete. Ich wurde aus der Schachtel herausgenommen und kritisch betrachtet. Ich dachte: Jetzt endlich ist es so weit! Mein Einsatz beginnt. Leider landete ich nur Sekunden später in einer Tüte unter vielen anderen Bekleidungsgegenständen.
Große Enttäuschung machte sich in mir breit. Ich lag eingequetscht zwischen einer hochnäsigen weißen Bluse und einer zerknitterten blauen Leinenhose. Aber immerhin machte ich mich jetzt auf eine Reise.
Hoffnung keimte in mir auf. Ich würde noch jemand anderem Freude bringen, jemandem, der meine Schönheit zu schätzen wusste.
So verließ ich meine einsame Existenz; bereit, einer neuen Besitzerin Luxus und Eleganz zu schenken. Ich war vielleicht nie getragen worden, aber ich hatte noch einen Zweck zu erfüllen.
Der Laden, in dem ich auf ein Regal gelegt wurde, war riesig. Nicht besonders schön, aber immerhin hatte ich jetzt Tageslicht und ich spürte Blicke, die mich ansahen. Eine groß gewachsene Frau nahm mich in ihre Hände; eine liebevolle Berührung, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gespürt hatte.
In diesem Moment erkannte ich, dass meine Bestimmung nicht darin bestand, in einer Schublade zu verharren und auf Verwendung zu warten. Ich begann ein neues und aufregendes Leben!
Und während ich meine Memoiren niederschreibe, möchte ich dich daran erinnern, dass wir viele sind – sehr viele Dinge. Wir lagern oft unbeachtet und verstaubt in Schränken, auf Regalen, in Kisten, in Kellern und in Dachböden.
Wir wollen dir sagen: Lass uns frei! ALLES ist besser, als end- und hoffnungslos auf den Zeitpunkt „Irgendwann“ zu warten.
In Seidenliebe, Dein Dessous – Fürsprecherin für die noch eingesperrten Dinge.
In den Wohnräumen und Kellern haust sehr viel Vergangenes!
Wenn du Geschichten liebst, Tipps zum Ausmustern haben willst und dir schon lange wünscht, endlich Ordnung zu schaffen, melde dich für den Newsletter an. Ein Lächeln liefere ich dir jeden Sonntag gratis mit.
Du bekommst besondere Geschichten, denn ich liebe Texte mit Augenzwinkern, einem Schuss Ironie und gutem Storytelling. Es kommen immer wieder „Prominente“ vor: Künstler, Kaiserinnen, Päpste, Nachtclubbesitzerinnen, Philosophen, Mütter, Mose und die Israeliten, ehemalige Kollegen und manchmal sogar Serienmörder.
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge auszumustern, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste: 121 Dinge ausmisten. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.
Minimalismus – ein Wort, das mit Bildern von aufgeräumten Wohnräumen, leeren Regalen und einer scheinbar endlosen Suche nach Einfachheit und Klarheit in Verbindung gebracht wird.
Doch während Minimalismus oft als der Weg zu einem stressfreien und erfüllten Leben gepriesen wird, gibt es auch dunkle Seiten, die selten beleuchtet werden.
Was dir niemand sagt: Es gibt Nachteile und unerwartete Gefahren und Risiken, die mit einem minimalistischen Lebensstil einhergehen können.
1. Der Schrecken von zusätzlichem Geld
Stell dir vor, du überprüfst dein Bankkonto und findest dort zusätzliches Geld. Ein Albtraum kafkaesken Ausmaßes! Mit weniger Impulskäufen und einem Fokus auf das, was wirklich zählt, kann Minimalismus dich grausam mit finanzieller Stabilität belasten. Du musst dir jetzt Gedanken machen, wie du dieses Geld gewinnbringend und langfristig investieren wirst.
2. Die Auflösung von alten Beziehungen
Wenn du finanziell unabhängig bist, besteht außerdem die erhöhte Gefahr, dass du langjährige Beziehungen auflöst. Es gibt keine pekuniäre Veranlassung mehr, bei einem Partner zu bleiben, der dir nicht guttut oder einen Beruf auszuüben, der dir keine Freude bereitet. Auch ein Haus, das dir nicht mehr zusagt, kannst du verlassen.
Es wird möglicherweise Menschen geben, die dich deswegen schief anschauen; dir vielleicht sogar grollen.
3. Der Überfluss an freier Zeit
Mit weniger Erwerbsarbeit und weniger Sachen zum Verstauen, Putzen, Verwalten und Pflegen hast du plötzlich viel freie Zeit, die du irgendwie füllen musst. Selbst das Suchen von verlegten Dingen wird sich auf ein Minimum reduzieren. Da du auch keine Zeit mehr mit Shoppingtouren verbringst, hast du gar keine andere Wahl, als Hobbys nachzugehen, lange Spaziergänge zu machen, Zeit mit deinen Liebsten zu verbringen oder sogar zu entspannen. Der Horror!
4. Der Überfluss an Wohnraum
Durch das Entsorgen nicht mehr benötigter Dinge hast du mehr Wohnraum zur Verfügung. Du musst dir überlegen, was du damit anfangen willst und im schlimmsten Fall siehst du vielleicht sogar veranlasst, in ein kleineres Haus oder eine kleinere Wohnung zu übersiedeln. Dadurch hast du noch mehr Geld zur Verfügung, mit dem du etwas anfangen musst. Siehe Punkt 1.
5. Stress durch weniger Stress
Minimalismus hat eine hinterhältige Art, Stress zu reduzieren, indem er nicht nur dein Zuhause, sondern auch deinen Geist entrümpelt und dich viel entspannter werden lässt. Und genau das kann wiederum zu Stress führen. In einer Kultur, in der jeder bei prallvollem Kalender gestresst, gehetzt und müde ist, erscheinst du entspannt, ruhig und energiegeladen. Stell dir all die ungläubigen und argwöhnischen Blicke vor, die du ernten wirst!
6. Ein klarer Fokus und ein klares Lebensziel
Ohne Ablenkung durch Unordnung, Aufräum-Marathons und neuerliche Unordnung besteht die Gefahr, neue Lebensziele zu entwickeln. Diese Ziele können wiederum zu einem komplett anderen Leben und Beendigung einiger Beziehungen (siehe Punkt 2.) führen.
Du bist auch nicht gefeit vor mehr Kreativität, die plötzlich im entstandenen Vakuum über dich hereinbrechen könnte.
7. Bessere Gesundheit und Wohlbefinden
Ein minimalistischer Lebensstil führt oft auch zu gesünderen Entscheidungen und mehr Zeit für Bewegung und Kochen. Aber der Preis ist hoch: Ganze Industriezweige werden verschwinden und alle müssen nur noch weniger arbeiten. Eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung wäre nicht mehr aufzuhalten. Willst du wirklich Teil einer gesellschaftlichen Umwälzung gigantischen Ausmaßes sein?
8. Das Gefühl von Freiheit
Du fühlst dich plötzlich sehr frei und diese Freiheit könnte in das noch gefährlichere Gefühl der Zufriedenheit umschwenken. Viele bisherige Ziele würden sich wahrscheinlich von selbst auflösen und nicht mehr vorhanden sein.
9. Das Risiko von Glück
Vielleicht das gefährlichste Risiko von allen: Durch einen minimalistischen Lebensstil wirst du glücklicher. Mit dem neuen Fokus auf Erlebnisse anstelle von Dingen findest du Freude an praktisch allem, sogar den einfachen Momenten. Aber wie du weißt, Glück kann süchtig machen und du wirst nie mehr in ein „normales“ Leben zurückkehren können.
Solltest du die aufgezählten Risiken trotz meiner eindringlichen Warnungen in den Wind schlagen (sicher gibt es noch viel mehr Risiken), dann fang doch gleich mal an, deine unnötigen Sachen zu reduzieren.
Hol dir die glücklich machende Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge auszumustern, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Schwungvoll und mit Freude entrümpeln: weniger Ballast – mehr Zeit – mehr Freiheit!
Der März war geprägt vom LinkedIn Boost-Camp von und mit Ulli Lang. Ich hatte zwar schon ein Profil auf LinkedIn; die Plattform wurde aber eher stiefmütterlich von mir behandelt. Nach vier Wochen LinkedIn Boost-Camp hat sich das grundlegend geändert.
Ich habe mein Profil ergänzt, poste regelmäßig Beiträge, vernetze mich mit interessanten Menschen und gehe in den Austausch. Und habe viel Spaß dabei. Mein SSI (social selling index) hat sich innerhalb der vier Wochen verdoppelt.
Ulli Lang empfehle ich aus voller Überzeugung. Sie ist herzlich, authentisch, großzügig – und DIEExpertin, wenn es um Storytelling und Verkaufen – das StorySelling – geht. Und ich habe sie sogar persönlich getroffen! (Siehe unten)
Folgst du mir schon auf LinkedIn? Hier geht’s zu meinem Profil:
Kein Monat ohne 12-von-12. Diesem Motto getreu habe ich auch am 12. März den Tag in 12 Bildern dokumentiert.
Der 12. März 2024 war ein regnerischer Tag und ich habe das Literaturmuseum in der Johannesgasse in der Wiener Innenstadt besucht. Ein besonderes „Zuckerl“ war das ehemalige Büro des k.u.k. Direktors des Hofarchivs.
Der österreichische Dichter Franz Grillparzer war von 1832 bis 1856 Direktor des Archivs. Sein Arbeitszimmer im original Biedermeier Stil ist so erhalten, wie er es 1856 anlässlich seiner Pensionierung verließ.
Ein besonderes Augenmerk lege ich jede Woche auf meinen Newsletter. Neben den Texten hat es mir besonders viel Spaß gemacht, die KI (Magic Media von Canva) für die grafische Gestaltung einzusetzen.
Das waren die Newsletter im März 2024:
#09: Emotionale Dinge ausmustern
Vor etwa zwei Wochen hat mich die Vergangenheit in Wolkersdorf (Ort im niederösterreichischen Weinviertel) eingeholt. Ich bin IHM wieder begegnet, der viele Jahre im Schlafzimmer meiner Großmutter zugebracht hatte. Natürlich nicht wirklich IHM, aber einer alten Erinnerung; einem Bild von Jesus mit langem lockigem Haar und Heiligenschein im fahlen Mondlicht, betend am Ölberg.
So begann der Newsletter vom 3. März. Das Bild hatte ich zufällig im Eingangsbereich eines Flohmarkts entdeckt. Ich habe mich an meiner Erinnerung gefreut und bin weitergegangen. Wie aber wäre es, wenn dieses Bild in meinem Keller wäre? Könnte ich dann die schöne Erinnerung genauso leicht loslassen?
#10: Drei nicht so bekannte Auswirkungen des Ausmusterns
Mehr Zeit, weniger Stress, Klarheit, Überblick, Ordnung … das sind alles positive Auswirkungen des Ausmusterns und des Loslassens von nicht mehr gebrauchten Dingen. In meinem Newsletter vom 10. März geht es um drei weitere positive Auswirkungen, die nicht so häufig genannt werden:
Besseres Selbstwertgefühl
Umweltbewusstsein
Finanzielle Einsparungen und Unabhängigkeit
#11: Die Feuersbrunst
Was würdest du mitnehmen, wenn es brennt? Um diese Frage geht es im Newsletter vom 17. März. Die Idee dazu kam von einem Artikel über eine Feuersbrunst, die eine 7.000.000 Dollar teure Villa in Kalifornien total zerstörte. Und damit viele Sachen, die in es in diesem Anwesen gab.
Vielleicht gehörst du sogar zu denjenigen, die insgeheim auf ein Feuer oder eine Überschwemmung im Keller hoffen … so ein Neubeginn ohne die Qual der Entscheidung erscheint manchen eventuell als Lösung. 🙂
Meine Botschaft: Was wirklich zählt, sind in den seltensten Fällen die physischen Dinge.
Besser ist es allerdings, bei der 30-Tage-Ausmist-Challenge mitzumachen. So wie Silke, die folgendes dazu sagt:
Es gibt viele Entrümpelungskurse, aber keinen mit so viel Humor und außergewöhnlichen persönlichen Geschichten! Uli geht leichtfüßig mit dir durch die schweren Bereiche und begleitet dich auf deinem Weg zum ordentlichen Zuhause. Ich habe selbst schon viel entrümpelt, und trotzdem ist jetzt wieder alles Mögliche geflogen. Uli hat den Funken zu meinem Entrümpelungsmotor erfolgreich entfacht! Ich kann dir den Kurs von ganzem Herzen empfehlen!
Silke Geissen
Midlife ohne Crisis Coach
#12: Die Ausmist-Apokalypse
Im Newsletter vom 24. März ging es um den doch nicht eingetroffenen Ausmist-Super-GAU.
Was war passiert? Die „was, wenn ich dieses Ding doch noch brauchen könnte“-Situation, die viele Ausmistwillige zögern lässt, war bei mir eingetreten. Ich hatte meine zweite Auflaufform entsorgt und die Gäste waren schon im Anmarsch.
Wie ich den apokalyptischen Reiter auf seinem schwarzen Pferd, der den Hunger repräsentiert, mit Bravour abgewehrt habe, davon erzählt diese Geschichte. Denn: In 99,9 % der Fälle gibt es einen Plan B; oft sogar C, D oder E.
Meine Botschaft: Die Vorteile eines locker-luftigen und aufgeräumten Zuhauses überwiegen bei weitem die gravierenden Nachteile, die ein für alle Eventualitäten vollgestopfter Wohnraum mit sich bringt.
#13: Auferstehung von den Toten
Als Antwort auf meine Beinahe-Apokalypse hat mir meine langjährige Abonnentin Katrin ihre Lava-Lampen-Geschichte geschickt. Sie war mein Oster-Special und so besonders, dass sie sich auch für ein Hollywood Drama eignen würde.
Die Auferstehung von den Toten oder die wundersame Wiedererscheinung der Lavalampe hat diese Botschaft:
Nicht durch Festhalten, sondern durch Loslassen bringst du Freude ins Leben!
Meine Newsletter enthalten besondere Geschichten, denn ich liebe Texte mit Augenzwinkern, einem Schuss Ironie und gutem Storytelling. Es kommen immer wieder „Prominente“ vor: Künstler, Kaiserinnen, Päpste, Nachtclubbesitzerinnen, Philosophen, Mütter, Mose und die Israeliten, ehemalige Kollegen und manchmal sogar Serienmörder.
Wenn du Geschichten liebst, dich für Tipps zum Ausmisten, bessere Konsumgewohnheiten und Ordnung schaffen interessierst und noch nicht zu meinen Abonnentinnen gehörst, melde dich zum Newsletter an und erhalte zusätzlich jeden Sonntag früh ein Lächeln, das ich dir gratis mitliefere.
Es gibt Coaches, die bemühen sich, eine Transformation zu erreichen. Dann gibt es Silke. Sie lässt einfach nebenbei ein Wort fallen.
Mein Kleiderschrank war schon so leer, dass ich zuhause die alten Pullover meines Mannes auftragen musste. Dann schickte mir Silke eine Nachricht. Ein einzelnes Wort (das mir zwar unbekannt ist) – verschlunzt – hat bewirkt, dass ich mir einen Sommerrock, zwei kurzärmelige T-Shirts, ein langärmeliges T-Shirt, eine Weste, eine Stoffhose, Sneakers und die von Silke vorgeschlagene Jeansjacke gekauft habe. Und sehr glücklich damit bin. Speziell die Jeansjacke ist innerhalb von Tagen zu meinem absoluten Lieblingsstück mutiert.
Die nächste Herausforderung war, ein Hotel und ein Bahnticket zu buchen. Leserinnen, die mich schon ein wenig besser kennen, wissen, dass ich an einem Reisetrauma leide, das wohl unheilbar ist. Daher verlasse ich Wien äußerst ungern. In ihrem neuesten Newsletter schrieb Silke über ihre Reisepläne und sie verwendete das Wort: Vorfreude.
Das stärkte mich derart, dass ich innerhalb weniger Minuten ein Hotel und eine Zugsreservierung buchte. Nun fühle ich sogar ein wenig Vorfreude auf die Reise und das ist bei mir äußerst selten.
Inspiriert durch einen Standard-Artikel, der sich auf humorvolle Weise mit dem „Pimpen“ von Jobtiteln auseinandersetzt, habe ich mich für den Titel „Chief Domestic Officer“ entschieden. Mithilfe von Canva Magic Media habe ich sogar eine neue schicke Uniform für mich geschaffen.
Motto: Hausfrau/Mann oder Homemaker war gestern – heute heißt es Chief Domestic Officer!
Auch mein Mann ist beeindruckt vom CDO und endlich ist die Kommandostruktur klar definiert.
Für alle, die das Ausmisten in die eigenen Hände nehmen und auch CDO werden wollen: Dazu gibt es die Ausmist-Challenge in 30 klein verdaulichen Häppchen, die in Form von E-Mails an 30 Tagen in deine Mailbox kommen. 30 Inspirationen und 30 Aufgaben, die sich flott erledigen lassen.
Die „Was ich bis zum 31. März 2024 tun will“-Liste
Das 1. Quartal ist zu Ende. Zeit für eine kleine Statistik, die für mich ernüchternd ausgefallen ist.
Von den 28 Punkten habe ich:
9 Punkte zur Gänze umgesetzt (32 %)
13 Punkte gar nicht umgesetzt (46 %)
5 Punkte teilweise umgesetzt (18 %)
1 Punkt anders umgesetzt (4%)
Schritte-Challenge
Januar 2024: 7.562 Schritte Februar 2024: 7.686 Schritte März 2024: 6.772 Schritte Quartal 1/2024: 7.340 Schritte
Mit durchschnittlich 6.772 Schritten pro Tag bin ich im März 209.932 Schritte gegangen. Die dritte Etappe meines Quartalsziels, durchschnittlich mindestens 7.000 Schritte zu gehen, habe ich leider verfehlt. Das Quartalsziel habe ich jedoch erreicht.
Fazit: Im 2. Quartal setze ich einen stärkeren Fokus auf Ausflüge, Kultur, Besuche und der Erforschung neuer Wiener Lokale und Restaurants.
Highlights im März
Romys Geburtstagsfeier und Open House in Wolkersdorf
Es war eine wunderbare Feier mit vielen neuen Menschen, einer reich gedeckten Tafel mit gutem Essen und Trinken und den ganz besonders schokoladigen Rote-Rüben-Muffins. Und um noch eins draufzugeben, hat Romy jedem Gast einen Ausdruck ihrer fantastischen Baum-Bilder geschenkt. Mit einer Schwierigkeit: Wir sollten uns selbst einen Baum aussuchen.
Ich war mit der Entscheidung fast überfordert. Am liebsten wollte ich alle Bäume mitnehmen, so fasziniert bin ich von diesen ausdrucksstarken Bildern und Texten. Nach langem Überlegen habe ich mich für diesen Baum entschieden:
DAZWISCHEN Zwischen Himmel und Erde Zwischen Rechts und Links Zwischen Sein und Sterben Dazwischen
Rumänisch essen in Wien
Das rumänische Restaurant Bukowina in der Ballgasse in der Wiener Innenstadt hat mich mit den feinen und vegetarischen Krautrouladen überzeugt. In meiner Kindheit gab es oft Krautrouladen, aber in den letzten Jahrzehnten waren sie nie auf meinem Speiseplan. Umso mehr hat es mich gefreut, dass dieses sympathische kleine Lokal sie perfekt zubereitet.
Wir waren mit guten Freunden dort und haben einen lustigen Abend verbracht.
Das Restaurant Bukowina in der Ballgasse im 1. Wiener Gemeindebezirk
Treffen mit Ulli Lang
Ulli kannte ich bis vor kurzem nur „offline“ von meiner Blogger-Gruppe „The Content Society“ und vom LinkedIn Boost-Camp. Am Karfreitag hat sich das geändert. Ulli und ihr Mann haben sich spontan entschlossen, das Osterwochenende in Wien zu verbringen.
Vom ursprünglichen Plan, ein Café in der Innenstadt aufzusuchen, sind wir schnell abgekommen. Es waren einfach viel zu viele Menschen unterwegs. Daher haben wir uns auf den Weg in die Leopoldstadt gemacht und sind beim Tewa am Karmelitermarkt gelandet.
Ulli Lang: DIE LinkedIn Expertin
Was soll ich sagen? Es war so, als ob wir uns schon immer gekannt hätten und wir haben praktisch nonstop geredet. So viel, dass wir sogar vergessen haben, ein Selfie zu machen. Ich bin sehr glücklich, dass wir uns persönlich kennengelernt haben und ich hoffe, dass es der Beginn von weiteren persönlichen Treffen sein wird.
Am liebsten wäre mir, wenn Ulli nach Wien ziehen würde!
Wer schreibt hier?
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge auszumustern, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
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Die Hanswurste im Literaturmuseum Wien. Sie treten in Stehgreifkomödien seit dem 16. Jahrhundert auf.
Dienstag, der 12. März ist der 72. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 294 Tage bis zum Jahresende. Seit gestern Mittag regnet es in Wien. Ich bin mit dem Plätschern des Regens eingeschlafen und auch wieder aufgewacht. Der Himmel zeigt sich grau in grau. Zusammen mit den milden Temperaturen erwarte ich mir in den nächsten Tagen eine Blätter- und Blütenexplosion. Schon jetzt hat der Frühling Einzug in der Stadt gehalten.
Seit 158 Tagen befinden sich die entführten Menschen in den Terrortunneln und Häusern der Terrororganisation Hamas.
#01: Eines meiner liebsten Frühstücke: Dinkelbrot mit Ziegenkäse und Gurkenscheiben; verfeinert mit Zitronensaft und Pfeffer. Dazu gibt’s natürlich Kaffee.
#02: Die neue Lesebrille meines Mannes ist geliefert worden. Ich setze sie auf (sehe fast nichts), aber finde, dass mir eine rote Brille gut steht. Was meinst du?
#03: Blühender Baum und Lieferwagen in der Kärntner Straße. Ich bin am Weg ins Literaturmuseum Wien, in die Johannesgasse. Der Besuch dieses Museums steht als To-do auf meiner „Was ich bis zum 31.3.2024 erleben will„-Liste.
#04: Der Blumenkiosk in der Kärntner Straße bringt Farbe in den regnerischen Tag.
#05: Heute wird wohl niemand draußen den Kaffee genießen.
#06: Der Schriftsteller Peter Altenberg wusste, wie wichtig Kaffee ist und dass sich im Kaffeehaus viele Probleme lösen lassen.
#07: Im Literaturmuseum: Die Dauerausstellung erstreckt sich über zwei Stockwerke und befindet sich im Gebäude des ehemaligen k.u.k. Hofkammer-Archivs. Ich werde wiederkommen (müssen), denn die Vielzahl der Exponate kann man bei einem Besuch unmöglich würdigen. Außerdem wird am 18. April eine Sonderausstellung anlässlich des 100. Geburtstags von Friederike Mayröcker eröffnet.
#08: Der österreichische Dichter Franz Grillparzer war von 1832 bis 1856 Direktor des Archivs. Sein Arbeitszimmer im original Biedermeier Stil ist so erhalten, wie er es 1856 anlässlich seiner Pensionierung verließ. Rechts steht das Pult, an dem viele seiner Dramen entstanden.
#9: Seinem Brotberuf gegenüber war Grillparzer ambivalent eingestellt, denn er befürchtete, dass das Schreiben angesichts „geschäftigen Müßiggangs“ und „Herumstörens in alten Akten“ zu kurz kommen könnte.
#10: Auch die österreichische Dichterin Friederike Mayröcker haderte mit ihrem Beruf als Lehrerin. Sie wollte viel lieber nur schreiben. Ihre Ideen notierte sie auf Zettel, die sie in ihrer Wohnung hortete. Über ihre Jahre im Schulbetrieb sagte sie: Ich war eine schlechte Pädagogin. Ich wollte nie diesen Lehrberuf ausüben, aber meine Eltern haben gemeint, dass das ein für mich geeigneter Brotberuf wäre. Von der Literatur konnte man damals überhaupt nicht leben.
#11: Forsythien am Straßenrand bringen Gelb ins Grau – Linke Wienzeile.
#12: Fast zu Hause. Es regnet noch immer. Jemand hat sein T-Shirt ins Fenster gehängt.
Du hast bis hierher gelesen und willst noch mehr 12-von-12-Artikel von mir lesen. Hier entlang geht’s zu meinem Augenblickstagebuch:
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge loszuwerden, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.
Der Februar erschien mir unglaublich zäh und unproduktiv. Dass er nicht so war, „beweist“ dieser Artikel. Wie schon im Januar, ging es auch im Februar viel um innere Entwicklungen, die im Äußeren noch wenig sichtbar sind. Dennoch sind folgende Artikel und Texte entstanden.
12-von-12: Gedenktag: 90 Jahre Februar-Kämpfe
Der 12. Februar ist nicht nur ein Gedenktag für die Sozialdemokratie, sondern für uns alle. Er zeigt uns, was passiert, wenn wir „Führern“ folgen, die auf alles eine einfache Antwort haben und uns pauschal Sündenböcke präsentieren, die angeblich an allem Schuld sind.
Die Ausschaltung der Demokratie erfolgte in Etappen und wohin das geführt hat, können jene, die sehen wollen, auf Schritt und Tritt sehen.
Hier geht’s zum ganzen Artikel – und was ich alles am 12. Februar 2024 erlebt habe.
Ein besonderes Augenmerk lege ich jede Woche auf meine Newsletter. Neben den Texten hat es mir besonders viel Spaß gemacht, die KI (Magic Media von Canva) für die grafische Gestaltung einzusetzen.
Das waren die Newsletter im Februar 2024:
#05: Der Klamotten-aufheben-Irrtum Nr. 1
Zum Newsletter vom 4. Februar hat mich ein Gespräch mit einem ehemaligen Kollegen inspiriert, der Tonnen an T-Shirts im Schrank hat – nach eigenen Aussagen noch viele originalverpackt. Er mag die T-Shirts zwar nicht, aber sie erinnern ihn an diverse Events.
Ich hebe alte Klamotten immer auf, da ich sie ja beim Streichen oder im Garten nochmal tragen könnte. Demnach streiche ich noch ca. 26 Wohnungen und arbeite in 17 Gärten, lese ich auf einem Kalenderblatt.
In meinem neu überarbeiteten Kleiderschrank-Artikel gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du überflüssige Kleidungsstücke loswirst.
#06: 365 Tage Urlaubsfeeling
Wie du ohne Verreisen und sogar ohne Urlaub ein Urlaubsfeeling „herbeizaubern“ kannst, das habe ich im Newsletter vom 11. Februar erklärt. Inspiriert dazu hat mich meine langjährige und wohl unheilbare Reisephobie.
#07: Die Befreiung von den Sünden
Beim Ausmisten ist es wichtig, sich selbst zu vergeben. Dieses Thema spreche ich im Newsletter vom 18. Februar an. Auch ich war davon betroffen, denn ich hatte viele Jahre ein teures Dekorationsstück an der Wand hängen, das mir jedesmal beim Vorbeigehen Schuldgefühle bescherte.
In jedem Haushalt gibt es Sachen der Kategorie: (Teurer) Fehlkauf. Vielleicht musst du dir eingestehen, dass du eine Sportart nie machen oder eine Bastelarbeit nie fertigstellen wirst. Dass du das hochpreisige Küchen-Gadget nie verwenden und keine Gourmet-Köchin werden wirst. Oder dass du eine Sprache nicht lernen und ein Musikinstrument nicht spielen wirst.
Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen und einen Neuanfang zu wagen. Ohne die Sachen, die dich so lange zurückgehalten haben.
#08: Die drei Buchstaben des Erfolgs
Nicht nur zum Backen, sondern auch zum Newsletter vom 25. Februar haben mich die Manifestierer (sie haben es allerdings nicht in die kanonischen Bibeltexte geschafft :-)) inspiriert. Hier steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Manifestieren allein, sondern von jeder Tat, die er mit seinen Händen vollbringt.
In diesem Newsletter ging es um Ausmist-Blockaden, was dagegen hilft und was Erfolg beim Entrümpeln bringt.
Die Newsletter enthalten meistens eine besondere Geschichte, denn ich liebe Texte mit Augenzwinkern, einem Schuss Ironie und gutem Storytelling. Es kommen immer wieder „Prominente“ vor: Künstler, Kaiserinnen, Päpste, Nachtclubbesitzerinnen, Philosophen, Mütter, ehemalige Kollegen und manchmal sogar Serienmörder.
Wenn du Geschichten liebst, dich für Tipps zum Ausmisten, bessere Konsumgewohnheiten und Ordnung schaffen interessierst und noch nicht zu meinen Abonnentinnen gehörst, melde dich zum Newsletter an und erhalte zusätzlich jeden Sonntag früh ein Lächeln, das ich dir gratis mitliefere.
Für Februar hat meine Blogger-Kollegin und Künstlerin Susanne Heinen „Orange“ als Motto für die „Mehr Farbe ins Grau„-Aktion ausgerufen. In der Natur haben im Februar Grün, Gelb und Weiß in Form von zarten Knospen und Blüten dominiert. Daher habe ich Orange selbst in die Hand genommen und einige Bilder und Geschichten mit Magic Media (KI des Grafikprogramms Canva) gestaltet.
Kühlschrank ausmisten
Der Artikel „Kühlschrank ausmisten“ ist in der Pipeline. Hast du Lebensmittel, die schon sehr dringend darauf warten, freizukommen?
Manifestieren
Das Wort „manifestieren“ stammt aus dem Lateinischen (manus = Hand) und bedeutet „handgreiflich machen“.
Im Februar sind viele Gurus und Gurusinen unterwegs. Mit salbungsvoll verklärtem Gesicht erzählen sie vom Manifestieren und wie es wäre, eines Morgens aufzuwachen und es wäre ein Wunder geschehen. Ich fühle mich inspiriert, eine Tortenmeditation grafisch und als Text zu gestalten.
Ob sich eine Torte wohl so einfach herbei manifestieren lässt?
Die Tortenmeditation
Stell dir vor, du bist in einer wunderschönen Küche. Die Oberflächen sind frei. Du findest alles auf einen Griff. Du beginnst voller Freude mit dem Backen. Es duftet nach Orangen, Mandeln, Zimt und Nelken. Das Backrohr sendet dir seine wärmenden Strahlen entgegen und lässt dein Gesicht zart erröten. Der Kochlöffel fühlt sich angenehm holzig in deiner Hand an.
Das Alchemistinnen-Labor – es könnte noch ein wenig ausgemistet werden.
Du schließt die Augen und stellst dir den Augenblick vor, wenn du genussvoll den ersten zarten Bissen in deinem Mund spürst. Du weißt, du bist die große Magierin, die Alchimistin, die die Torte backen wird. Liebe, Freude und Genuss wird sich in der Welt ausbreiten.
Die Linzertorte
TUN – ein Wort mit drei Buchstaben.
Selbst gebacken und selbst fotografiert!
Du kannst manifestieren, so viel du willst, Rezepte lesen, Videos anschauen, PDFs ausfüllen und Tortenmeditationen machen, dir vorstellen, wie schön es wäre, so eine selbst gebackene Linzertorte zu haben, usw. usf.
ABER: Solange du nicht Butter, Zucker, Eier, usw. aus dem Kühlschrank holst und einen Teig MACHST – solange wirst du auch keine selbst gebackene Linzertorte haben.
Genauso ist es mit dem Ausmisten und Ordnung schaffen: Nur darüber nachdenken und auf ein Wunder hoffen, das urplötzlich eintritt, wenn du in der Früh deine Augen aufschlägst – NEIN, das garantiere ich dir, das wird nicht eintreten. Außer du wartest auf ein so bedenkliches „Wunder“, wie das Niederbrennen deines Hauses – dann wird wohl zugegebenermaßen auch dein Zeug weg sein …
Für alle, die das Ausmisten in die eigenen Hände nehmen wollen: Dazu gibt es die Ausmist-Challenge in 30 klein verdaulichen Häppchen, die in Form von E-Mails an 30 Tagen in deine Mailbox kommen. 30 Inspirationen und 30 Aufgaben, die sich flott erledigen lassen.
Der Jesus von Wolkersdorf oder emotionale Dinge ausmisten
Wenn ich an meine Großmutter denke, fällt mir sofort dieses Jesus-Bild ein, das sie in ihrem Schlafzimmer hängen hatte. Jesus mit langem lockigen Haar und Heiligenschein im fahlen Mondlicht; das entrückte Gesicht gen Himmel gerichtet. (Ganz anders übrigens, als der Forensiker Richard Neave das Gesicht des historischen Jesus rekonstruiert hat.)
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mich beim Anblick des großmütterlichen Schlafzimmerbildes jedes Mal ein eiskalter Schauder überkam, denn im Religionsunterricht hatten wir gelernt, dass dieser Mann schon sehr bald einen furchtbaren Foltertod erleiden würde, um uns alle (irgendwie) zu erretten.
Früher in vielen Schlafzimmern: Jesus am Ölberg
Und schließlich heißt es bei Lukas 22,44: „Und er geriet in Todesangst und betete heftiger. Und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.“
Dachte er genau in dieser Szene an den nahenden Tod?
Als er das Kommen des Messias voraussah, sprach der Prophet Jesaja von wunderbaren Zeiten, die anbrechen würden. Von den Kriegsuniformen – den Stiefeln, die mit Gedröhn daher gehen und den mit Blut getränkten Mänteln – die dann verbrannt werden können. Und von den Löwen, die friedlich mit den Lämmern grasen.
V. l. n. r.: Maria Magdalena, Jesus und Jesaja diskutieren über die Messias-Prophezeiungen im TV-Studio.
Warum sollen wir glauben, dass Jesus der Messias sei, fragte ich meinen Religionslehrer. Es herrscht doch immer noch Krieg.
Wie auf so viele Fragen habe ich auch darauf keine befriedigende Antwort bekommen. Dafür jede Menge seltsamer Blicke. Wie kann es sein, dass dieses Kind schon in jungen Jahren vom Glauben abgefallen ist?Woher kommen diese Fragen?
All das geht mir durch den Kopf, als ich an einem trüben Februartag kurz vor dem Bahnhof Wolkersdorf plötzlich dieses Bild sehe. Flohmarkt prangt in großen bunten Lettern vom Laden. Soll ich hineingehen und fragen, was es kostet? Soll ich dieses Bild kaufen? Als Erinnerung an meine verstorbene Großmutter und den Religionslehrer, der keine Antworten auf meine Fragen hatten?
Ich entscheide mich dagegen. Meine Erinnerungen sind in meinem Kopf und sie werden nicht durch ein Ding – das unweigerlich im Keller verstauben würde – lebendig, sondern durch Geschichten, die ich schreibe.
Wenn du emotionale Dinge hast, die ein trauriges Dasein fristen, dann lass sie los. Die guten Erinnerungen lagern nie in dunklen Kellern!
Die „Was ich bis zum 31. März 2024 tun will“-Liste
Einige Punkte habe ich erledigt; andere sind offen geblieben. Aber es gibt ja noch den März.
Schritte-Challenge
Mit durchschnittlich 7.xxx Schritten pro Tag bin ich im Februar 223.155 Schritte gegangen. Die zweite Etappe meines Quartalsziels, durchschnittlich mindestens 7.000 Schritte zu gehen, habe ich erreicht.
Januar 2024: 7.562 Schritte/Tag Februar 2024: 7.695 Schritte/Tag
Besuch bei Mama
Ins Mühlviertel zu fahren – ohne Auto – ist so gut wie undurchführbar. Meine Besuche bei Mama sind nur möglich, weil ein guter Freund der Familie mich immer vom Bahnhof Amstetten abholt und wieder hinbringt.
15. Februar: Besuch bei Mama im Mühlviertel
Wellness in Oberlaa
Mehr als drei Jahre hat es gedauert, bis ich wieder in die Therme Wien gefahren bin. Wunderbar einfach zu erreichen mit der U1. Luxus pur. Sauna, Dampfbad, Salzpeeling, Whirlpool, Tauchbecken, Tepedarium – und himmlische Ruhe im Damenbereich.
Kultur im Radiokulturhaus
Das Ensemble „Klakradl“ aus Kärnten war am 14. Februar zu Gast im Radiokulturhaus. Das Klakradl besticht durch außergewöhnliche Eigenkompositionen, in denen weltmusikalischen Einflüssen keine Grenzen gesetzt und dem Kärntner Dialekt all seine dadaistischen Facetten entlockt werden.
An diesem Abend präsentierten sie ihr neues Programm „umatum„. Die Musik hat mir sehr gut gefallen, ich habe jedoch meine Fähigkeiten, den kärntnerischen Dialekt zu verstehen, weit überschätzt.
Backen mit Germteig
Nachdem die „Backstube“ für einige Wochen geschlossen war, habe ich zusätzlich zur Linzertorte auch Challah, den traditionellen jüdischen Feiertagsstriezel, gebacken. Meinen Handmixer habe ich damit an die Grenzen des Heißlaufens gebracht, dafür hat mich dieses Rezept aber wieder mit dem Germteig versöhnt. Optisch ist noch Luft nach oben.
Zwillings-Challah gebacken und Jesus in der Provinz getroffen: Mein Besuch bei Romy an einem grauen Tag.
Was „sonst“ noch war
Alexej Nawalny im Straflager gestorben
Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny starb russischen Angaben zufolge am 16. Februar 2024 im Straflager Polarwolf in Charp, wo er eine langjährige Haftstrafe abbüßte. Offiziell ist die Todesursache nicht bekannt. Nawalnys Unterstützer und viele Politiker im Westen machen jedoch Putin für seinen Tod verantwortlich.
Ein unliebsamer Gegner wurde – nachdem der Giftanschlag mit dem Nervengift Nowitschok fehlgeschlagen war – endgültig zum Schweigen gebracht.
Ukraine im Krieg
Am 24. Februar 2024 war der traurige 2. Jahrestag des Überfalls von Russland auf die Ukraine. Zum Jahrestag hat der Kriegsberichterstatter Paul Ronzheimer folgende Einschätzung zum Krieg und zu unserer Untätigkeit gegeben.
Israel im Krieg
Im Februar waren die entführten Menschen im Gazastreifen weitere 29 Tage in den Terrortunneln gefangen. Israel wird nach wie vor von den Terroristen mit Raketen angegriffen. Der Antisemitismus greift auch bei uns um sich. Es wird eine klassische Opfer-Täter Umkehr betrieben.
Ich bin Uli Pauer und ich unterstütze dich, Dinge auszumustern, die für dich nur noch Ballast sind. Sachen, die dir schon lange im Weg und ein Dorn im Auge sind.
Willst du gleich loszulegen? Hol dir die geniale Checkliste „121-Dinge-sofort-ausmisten„. In diesem PDF ist alles (nach Wohnräumen bzw. Kategorien) aufgelistet, das du ohne Wenn und Aber hinauskatapultieren kannst. Von Elektroschrott bis zu alten Gebrauchsanweisungen und kratzigen Pullovern ist alles dabei. Zum Abhaken!
Zusätzlich bekommst du eine kleine Anleitung, wie du am besten und effizientesten mit dem Ausmustern beginnst.
Montag, der 12. Februar 2024 ist der 43. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 323 Tage bis zum Jahresende. In Wien ist es sonnig und mild. Vereinzelt ziehen Wolkenfelder durch, denn es weht lebhafter Westwind. Für Mitte Februar ist es überdurchschnittlich mild; die Temperatur erreicht 14 Grad.
#01: Der Frühling ist in Wien angekommen
Tag 129 – Israel im Krieg – 136 Geiseln, darunter Kleinkinder, Frauen und ältere Menschen, sind noch immer in den Händen der Terroristen. In den frühen Morgenstunden des 12. Februar 2024 werden in der Spezialoperation „Golden Hand“ zwei Geiseln aus einem Wohnhaus in Rafah befreit. Endlich gute Nachrichten aus Israel!
#02: Fernando Merman (60) und Luis Har (70) sind wieder mit ihren Familien vereint, nachdem sie am 7. Oktober 2023 aus dem Kibbutz Nir Itzhak entführt wurden.
Heute ist in Wien ein besonderer Gedenktag. Vor 90 Jahren wurden der Wiener Landtag und Gemeinderat aufgelöst, der Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtsenats ihrer Ämter enthoben. Bürgermeister Karl Seitz, der sich weigerte, den Verfassungsbruch der Regierung anzuerkennen, wurde aus dem Rathaus getragen und inhaftiert.
Zentren des Widerstands in Wien waren vor allem die großen Gemeindebauten, wie der Goethehof. Ab dem 12. Februar kam es zu heftigen Kämpfen zwischen den Mitgliedern des Republikanischen Schutzbundes und der Exekutive mit vielen Toten.
#03: Gedenktafel beim Goethehof im 22. Wiener Gemeindebezirk
Die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften wurden verboten und Sozialdemokrat:innen mussten entweder flüchten oder wurden inhaftiert.
Nachdem bereits 1933 das Parlament ausgeschaltet wurde und der damalige Bundeskanzler Dolfuß per Notverordnung diktatorisch regierte, war dies der nächste Schritt, der Hitler und dem Faschismus den Weg ebnete.
Die Führer, Mullahs, charismatischen Gurus, etc. führen die Menschen immer in eine Richtung: in den Abgrund, das lehrt uns die Geschichte. So mühsam und unvollkommen die Demokratie auch manchmal sein mag, für sie müssen wir kämpfen, sie müssen wir bewahren.
#04: Der Abgrund: Steine der Erinnerung bei der Stiege 21 im Goethehof
#05: Im Grätzel-Zentrum gibt es noch bis zum 16.2.2024 eine Ausstellung zu den Februar-Kämpfen.
Ich mache mich auf den Weg zur U1 Station Kaisermühlen, um in die Lassallestraße zu fahren. Dort gibt es ein Blumengeschäft und einen großartigen Obst- und Gemüseladen. Ich will ein paar Blumenzwiebeln und eine Papaya kaufen. Doch vorher werfe ich noch einen Blick auf die im Jahr 2000 eröffnete Kirche „Christus, Hoffung der Welt„. Niemand nennt sie jedoch so.
#06a: Vis-a-vis der U1-Station Kaisermühlen/Vienna International Center steht die „Käsekirche“. Außen schaut sie bedrohlich düster aus, wie sie im Schatten des UNO Gebäudes steht, von innen gleicht sie einem Emmentaler-Käse.
#06b: Die Emmentaler-Innenansicht der „Käsekirche“.
Für die Blumenläden ist diese Woche Großkampftag, denn am 14.2. ist der Valentinstag. Ich muss aufpassen, nicht überrollt zu werden, denn es wird Ladung um Ladung von Blumen ins Geschäft gekarrt. Ich kaufe zwei Blumenzwiebeln, die ich heute noch pflanzen werde.
#07: Vor dem Blumenladen – es ist bunt!
Das Obst- und Gemüsegeschäft „spielt alle Stückerl“, wie wir in Wien sagen. Es gibt hier alles, was das Herz begehrt. Ich kaufe zwei rote Rüben (rote Beete) und eine halbe Papaya.
#08: Nicht nur der Frühling, auch das Frühkraut ist schon in Wien angekommen.
#09: Und rosa Tomaten, die gar nicht rosa ausschauen.
#10: Drinnen gibt’s jede Menge Vitamine in flüssiger Form
#11: Wieder zu Hause angekommen, esse ich die Papaya: Das ist mein Urlaubsfeeling für den Tag.
#12: Gestärkt pflanze ich meine Blumenzwiebel in dieses schöne Gefäß, das mein Mann und ich von lieben Freunden bekommen haben und wo schon mal Blumenzwiebeln drinnen waren. Obwohl ich keinen „grünen Daumen“ habe und normalerweise Trauermücken von diversen sterbenden Pflanzen um mich herumschwirren, hoffe ich doch, dass ich zwei schöne Blüten bekommen werde.
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