Was ich bis zum 31.12.2023 tun und erleben will

Was ich bis zum 31. Dezember 2023 machen WILL. Ich beschränke mich in diesem Artikel auf die Dinge, die ich tatsächlich tun WILL und nicht jene, von denen ich denke, dass ich sie tun SOLLTE oder tun MUSS.

Mein Motto:
Jeder einzelne Punkt hat mir zum Zeitpunkt des Schreibens ein Lächeln ins Gesicht gezaubert; nur dann schaffte er es auf die Liste.

Orte, die ich sehen will

Meine Parole lautet: Lerne deine Heimat (noch besser) kennen!

  • Orte, die im Umkreis von maximal 3 Stunden Bahnfahrt von Wien entfernt sind
  • Orte, wo Menschen wohnen, die ich treffen möchte oder wo der Grund hinzufahren, nicht Tourismus oder Sightseeing ist
  • Orte in Wien und Umgebung, wo es etwas Schräges oder Skurriles zu entdecken gibt (vor allem für meine Lieblingsartikel „12-von-12“)
  • Orte in Wien, die noch nicht von Touristenmassen überrannt sind

Irgendeine Kathedrale, Burg, Moschee oder einen besonders lieblichen Stadtplatz in einer fernen Stadt sehen und fotografieren? Weil sie unter den „Top-10“ in allen Reiseführern ranken? Reicht für mich nicht mehr als Grund, um zu verreisen. Ganz im Gegenteil! Wenn ich eine weitere Festung oder ein weiteres Freiluftmuseum besichtigen muss, könnte es leicht sein, dass ich zum Schreien anfange.

Ich leide an Reisephobie. Seit mehreren Jahrzehnten versuche ich, diese Reisephobie zu besiegen (denn im Nachhinein bin ich fast immer glücklich über meine Reiseerlebnisse). Ohne nennenswerten Erfolg. Ich könnte auch sagen: Ich bin gescheitert. Nicht ein einziges Mal konnte ich Vorfreude auf eine meiner zahlreichen Reise spüren; ganz im Gegenteil – es ist immer wieder purer Stress, der mich die Wochen und Tage vor einer Reise durchströmt und mich manchmal sogar krank werden lässt.

Nach 35 Jahren Reisen gönne ich mir eine Pause. Zumindest dieses Jahr werde ich nicht mehr Teil der Touristenhorde sein, die sich über jeden noch so kleinen Ort oder noch so hohen Berg wälzt.

Es ist mir in letzter Zeit auch zusätzlich zu viel Lärm, zu viel Gedränge, zu viel „das muss man gesehen haben“ und zu teuer geworden. Das macht mir meine Entscheidung leichter – und mal sehen, vielleicht packt mich nächstes Jahr wieder die Reiselust.

Was ich machen und erleben will

  1. In die Therme Wien fahren und mir mindestens zwei luxuriöse Wellnesstage im Sauna-Bereich gönnen
  2. Zum Friseur gehen (erledigt am 17. November)
  3. Zur Mundhygiene gehen (erledigt am 27. Oktober)
  4. Professionelle Fotos von mir machen lassen
  5. Den Kunstsupermarkt besuchen (erledigt am 19. November)
  6. Hieronymus Bosch und dem Weltgerichtstriptychon in der Wiener Akademie der bildenden Künste einen Besuch abstatten 
  7. Zum Leopoldi-Tag nach Klosterneuburg fahren und den im Stift ausgestellten Totenschädel des Heiligen Leopold „bewundern“
    Romy und ich fahren am 15. November, dem Namenstag des Hl. Leopold, nach Klo’burg (wie der Ort umgangssprachlich auch genannt wird) und besichtigen die sowohl äußerst wertvolle als auch schräg-gruselige Reliquie. Sie besteht aus einem Schädelknochen des Heiligen Markgraf Leopold III., ist in rotes Samt eingefasst und trägt eine Kopie des österreichischen Herzoghuts.
Die Schädelreliquie vor dem Verduner Altar aus dem Jahr 1181
  1. Zu mindestens zwei Veranstaltungen ins Radiokulturhaus gehen
    18. November: Austrofreds Barcelona: Ursula Strauss & Otto Lechner
    Zwei Anläufe (am 11.11. stand ich vor verschlossenen Radiokulturhaus-Türen), das Programm nicht genau studiert, eisiges Novemberwetter und Ratten bei der Karlskirche: Nicht die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Abend. Austrofred nuschelt vor sich hin und tauscht mit den Gästen Belanglosigkeiten aus. Das Bühnenbild ist eine Kombination aus rotvernebeltem Puff und Kirche. Ursula Strauß liest Texte von Christine Nöstlinger aus den 1970er Jahren: Iba die gaunz oamen Leit: Gedichte jenseits von Wiener Gemütlichkeit und lustvoll-humoriger Sozialpornografie von Schicksalen, die nachdenklich stimmen. Vor 50 Jahren mögen die Texte lustvoll-humorig gewesen sein; im Jahr 2023 wirken sie auf mich und auch auf das restliche Publikum verstörend. Austrofred muss den Applaus initiieren, denn nach den ersten Gedichten hat sich eine Art Schockstarre breitgemacht und es scheint, als wäre die Temperatur schlagartig um einige Grad gesunken. Otto Lechner macht, was er am besten kann, auf dem Akkordeon spielen. Der Kafka-Text mit der schwindsüchtigen Zirkusreiterin wirkt geradezu heiter und schwungvoll gegenüber dem Nöstlinger-Text mit suizidalen Spinat-Köchinnen im Gemeindebau.
Otto Lechner – alles in Rot
  1. Am ersten Tag des Christbaumverkaufs eine kleine Tanne kaufen und sofort schmücken
    12.12. Baum gekauft
    13.12. Baum steht und ist mit Lichterkette versehen

    14.12. Baum ist von meiner Tochter aufgeputzt worden
    29.12. Baum ist bei der Sammelstelle
    Fazit: Nächstes Jahr wird Keinachten – klassisch ohne Baum gefeiert
  2. Tafelspitz mit Semmelkren (so, wie Mama es immer gemacht hat) kochen
  3. Vitello Tonnato zubereiten
  4. Jede Woche einen zuckerreduzierten Kuchen backen – die Hälfte der angegebenen Zuckermenge reicht bei weitem aus!
  5. Aus den Beeren, die noch im Tiefkühlschrank sind, Marmelade machen
  6. Ein befreundetes Ehepaar zum Abendessen einladen
  7. Mich mit einer Freundin treffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe
  8. Meine Mama im Seniorenheim besuchen
    • Montag, 30.10.
    • Dienstag. 28.11.
    • Dienstag. 19.12.
  9. Das amerikanische Thanksgiving feiern
    Wir sind am 23. November bei guten Freunden eingeladen. Es gibt – ganz klassich: Turkey with all the trimmings. Als Nachspeise den von mir beigesteuerten – ebenso klassischen – Pumpkin Pie.
  10. Mit einer Freundin einen Spaziergang im Wienerwald oder in der Lobau unternehmen
  11. In den Augartenpark gehen und Fotos von den historischen Flaktürmen machen
    Mein Uli et Orbi habe ich am 25.12. in die Welt hinaus geschickt
25.12. Spaziergang im Augarten
  1. Das im Dezember neu eröffnete Wien-Museum am Karlsplatz besuchen
  2. Zwei Bild-Kalender für 2024 gestalten
    Beide Kalender sind fertig und werden zu Weihnachten verschenkt
  3. In der Minoritenkirche das riesige Mosaik „Das letzte Abendmahl“ bewundern
    2.11: Mutter-Tochter-Tag: Sisi-Museum, Minoritenkirche, Karmelitermarkt
Minoritenkirche Wien: Perfekte Replika des Letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci
  1. Eine Messe nach dem alten römischen Ritus in Latein besuchen (laut Beschreibung wird sie wegen ihrer tiefen mystischen Spiritualität geliebt; und ich liebe Zeitreisen)
  2. Folgende Restaurants bzw. Cafés besuchen bzw. neue Restaurants kennenlernen
    • Dazwischen – The Sandwich Spot (es war leider am 12.8.2023 – für meinen „Chicago-12-von-12-Artikel“ geschlossen; daher möchte ich diesen Besuch nachholen)
    • Das Café Weimar (das wollte ich schon vor ca. 30 Jahren besuchen; bin bis heute aber nicht dazugekommen; nachdem mein Lieblingscafé, der Florianihof, leider nicht mehr existiert, sehe ich die Chance gekommen, es aufzusuchen)
    • Den Klostergasthof im Stift Heiligenkreuz (mein Mann und ich waren am 12. Juli 2022 für den 12-von-12-Artikel dort und das Essen war einfach himmlisch)
    • Das Restaurant Waldviertlerhof, das sich ironischerweise ganz in der Nähe unserer Wohnung befindet; ich will hier unbedingt den Schweinsbraten mit den echten Waldviertler Knödeln – so wie sie auch meine Mama gemacht hat – essen.
      Wir sind am 9.11. mit Freunden Martinigansl-Essen im Waldviertlerhof. Das Gansl ist OK, aber auch nicht mehr. Der Kellner ist freundlich; alles geht jedoch in rasender Geschwindigkeit vor sich; an diesem Tag herrscht Massenabfertigung; das Lokal ist gestopft voll. Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es genau das – diese Hektik herumrennender Kellner und klirrender Teller und zerberstender Gläser, weil ja alles so schnell gehen muss.
      Ob wir das Lokal nochmals für einen Schweinsbraten aufsuchen, steht in den Sternen.
    • Ins Gasthaus Hansy gehen. Jahrzehntelang bin ich daran vorbeigefahren. Jetzt will ich es endlich auch von innen sehen.
      Am 28.10. ist es dann so weit. Romy und ich besuchen das urige Wiener Gasthaus Hansy auf ein Gulasch und ein Bier. Das Lokal ist sehr gemütlich und dieser Besuch wird sicher nicht der letzte sein.
    • Ins Gasthaus zum Sieg gehen und dort Gulasch essen. Angeblich gibt es dort Österreichs bestes Gulasch.
      Am 1.12. treffe ich Romy am Praterstern und wir spazieren bei dichtem Schneetreiben ins Karmeliterviertel. Im Sieg ist noch nicht viel los, was sich aber im Lauf des Abends grundlegend ändert. Wir bestellen – wie geplant – jeweils ein kleines Gulasch und ein kleines Bier. Kleines Gulasch gibt es hier nicht, aber wir sind ohnehin hungrig. Der Wirt begrüßt uns wie lang verschollene Verwandte. Das Gulasch ist wirklich um Klassen besser, als was man normalerweise in Restaurants vorgesetzt bekommt. Außerdem herrscht hier eine angenehme männliche Atmosphäre. Romy und ich versuchen das in Worte zu fassen, es gelingt uns aber nicht.
    • Das Restaurant Palatschinkenkuchl, wo meine Tochter ihren Geburtstag feiern will. Am 5.11. feiern wir Antonias Geburtstag im Palatschinkenkuchl. Ich esse einen fantastischen Tafelspitz, der sogar mit Semmelkren (wenn auch die Portion mickrig ausfällt) serviert wird. Als Nachspeise gibt es eine Kostprobe Kaiserschmarren.
  1. Eine sehr schräge Kirche besuchen
    Am 12.11. ist der weitgehend unbekannte selige Pater Anton Maria Schwartz Teil meines 12-von-12-Artikels. Er ist als Mumie in der Kalasaniterkirche im 15. Wiener Gemeindebezirk zur Ruhe gebettet. Obwohl die Wiener Rechtsmedizin ganze Arbeit geleistet hat, ist der Anblick gruselig.
  2. Zur Weihnachtsfeier meiner ehemaligen Firma gehen; ehemalige Kollegen und Kolleginnen treffen
    Ich war leider krank und konnte daher nicht daran teilnehmen
  3. An mindestens drei Blogparaden teilnehmen
  4. Beim Jahresrückblog teilnehmen
    Der Artikel wurde von mir pünktlich am 20.12.2023 um 12:00 veröffentlicht.
    12 von 12: Mein Jahr 2023 in 12 Bildern
  5. Die von mir sehr geliebten 12-von-12-Artikel für November und Dezember schreiben
  6. Jeden Donnerstag ein neues Wohngespräch am Blog veröffentlichen und diese Rubrik weiterentwickeln
Die Rubrik Wohngespräche
  1. Die von mir ebenfalls sehr geliebten wöchentlichen Newsletter schreiben, die sehr speziell sind und in denen sich demzufolge auch „Prominente„, wie Beethoven, Mozart, der Würger von Aachen, Papst Benedikt XVI., Kardinal Chris Schönborn, die Queen, Prinz Harry, Nachtclubchefinnen, meine Mutter, uvm. tummeln.
    • NL 43: Die Geheimnisse der Supergirls
    • NL 44: Weinende Hochzeitsnachtzeugen
    • NL 45: Nudeln und Alois
    • NL 46: Die Geheimnisse erfolgreicher Frauen
    • NL 47: Der Sklave der roten Robe
    • NL 48: Berge abtragen
    • NL 49: Der erotische Apollo-Goethe
    • NL 50: Marie-Antoinetts radikaler Bruch
    • NL 51: Polyestersocken
    • NL 52: The Year of JETZT
  2. Die Monatsrückblicke für Oktober, November und Dezember schreiben
  3. Einen Adventskalender machen
    Der präventive Adventskalender: Dieses Jahr ist mir besonders wichtig, Inspirationen und Ideen zu verschicken, die präventiv sind. Gerade in der Vorweihnachtszeit kommen erfahrungsgemäß viele neue Dinge in den Haushalt. Um dem vorzubeugen, gibt es 24 kurze, knappe und knackige Tipps.
  4. Facebook-Aktion: Ausmisten mit dem Alphabet – von A bis Z
    Die Aktion auf Facebook hat sehr viel Spaß gemacht und neben Ausmisten wurde auch ausgiebig geblödelt. Ich werde solche Spontanaktionen öfter machen. Motto: #tun
  5. Bei #reflect and learn mitmachen
    Ab KW 41/2023 immer ein #reflectandlearn geschrieben und auf linkedIn veröffentlicht.

Wenn du nun große Lust bekommen hast, noch mehr über mich, über das Ausmisten, Ausmustern, Entrümpeln, schräge Storys, über Stadtspaziergänge der besonderen Art, Wohngespräche, uvm. zu erfahren, dann lade ich dich ganz herzlich ein, meinen Newsletter zu abonnieren. Denn dort erfährst du immer alles zuerst und du verpasst nichts!

Meine Philosophie

Mit meinen Texten (Newsletter, Posts auf Social Media oder die Aufgaben bei der 30-Tage-Challenge) möchte ich das Ausmisten und Ordnung schaffen aus der Grau-Zone des Langweiligen, Mühsamen und Öden herausführen. Denn mit Humor und einem Lächeln auf dem Gesicht entrümpelt es sich einfach besser.

Uli Pauer – Ausmist-Expertin aus Wien

72 Tage für ein Leben ohne Ballast

Du möchtest sofort mit dem Ausmisten loslegen? Hol dir schon mal das „121-Dinge“-PDF (um 0€}. In diesem Workbook gibt’s nicht nur 121 Dinge (sortiert nach Räumen und Kategorien), von denen du dich sofort trennen kannst (wer braucht schon abgelaufene Garantien und Kabeln ohne dazugehöriges Gerät?), sondern auch eine Kurzanleitung, wie du am besten damit beginnst. Alles, was du ausgemustert hast, kannst du auf der Liste abhaken – und dir so deine extra Motivation holen!

39 Gedanken zu „Was ich bis zum 31.12.2023 tun und erleben will

  1. Was für ein turbulent gefülltes Jahr! Und eine tolle Inspiration! Danke, dass ich bei den Wohngesprächen dabei war (das „Dabei-Sein-Dürfen“ hab ich gleich wieder gelöscht! 😉 … Dein blog hat mich definitiv geprägt in meiner Verwendung von „Dürfen“! Danke dafür! ❤️)

    Ich freue mich auf viele Newsletter, blog-Beiträge und 12-von-12-Inspirationen! Liebe Grüße Angela

  2. Mit drin deine Restaurantwunschliste mit konkreten Links, ganz toll, das mag ich sehr. Spannende Blogs, die ich durchs Blogtoberfest kennenlernte und sicher öfter mal ansehen werde.
    Bei mir finden sich unter anderem Wünsche ans bloggen und an Social Media.

  3. Oh mein Gott, da sind einige Punkte, die mich auch zum Lächeln bringen. Bitte schreib mir, wo du die Fotos machen lässt. Und die Blogparade Wörter ausmisten ist deine, oder? Da möchte ich auch mitmachen, schaffe es aber sicher nicht vor dem 12. November. Darf ich nachher noch?
    Du hast viel vor in und um Wien herum. 🙂

    1. Genau daher schreibe ich und diese Leserinnen habe ich vor meinem geistigen Auge – die anfangen zu lächeln! Das freut mich immer am allermeisten, wenn jemand nach dem Lesen eines meiner Artikel bessere Laune hat als zuvor. Das gilt übrigens auch für deine Artikel!
      Der „Wörter-ausmisten“-Artikel ist für Nicole Isermanns Blogparade über die Sprache – das wäre doch sicher auch etwas für dich! Ich überlege gerade auch wegen Kerstins Blogparade … Rechtschreibfehler ausmisten ?
      LG – Uli

  4. Liebe Uli. Ich bin zwar anders als Du der Reise-Freude-Typ. Aber dem Thema „nähere Umgebung entdecken“ kann ich auch sehr viel abgewinnen. Mit meiner kleinen Tochter zusammen habe ich mir schon viel im Umkreis von 15 km erwandert und spannende Dinge erlebt. Zum Beispiel eine Schafgeburt auf der Wiese. Das Kuchenbacken gehört für mich fest zum Wochenendritual. Über die Restaurants sollte ich nochmal nachdenken. Und der Friseur – danke für den Reminder….Danke für Deine spannenden Geschichten und Texte, von denen wir bis Ende des Jahres hoffentlich noch viele lesen dürfen. Liebe Grüße Julia

    1. Vielen Dank, liebe Julia! Auch ich liebe deine Texte und freue mich immer auf neue Artikel von dir. Und das Reisen in der näheren Umgebung ist gerade sowohl spannend als auch entspannend.
      LG – Uli

  5. Liebe Uli! bin gespannt, ob ich Nr 23 erraten habe! 😉

    und ich liebe deine Newsletter! Ich bewundere, wie du den Bogen immer wieder schaffst von Mozart, Supergirl, Klobürste etc zum Ausmisten!
    Lieben Gruß Angela

  6. Liebe Uli
    Eine sehr schöne Liste hast du gezaubert! Zuhause gibt es tatsächlich immer wieder zu entdecken, wenn man die Augen aufhält.
    Vitello Tonnato habe ich vorhin bei meinem Lieblingsitaliener gegessen. Ein Gedicht! Luigi hat mir sogar sein Rezept verraten, falls du interessiert bist.
    LG Karen

  7. Danke für diese Einblicke die so aussehen, als ob du deine Reisephobie mit dem Beelzebub austreiben willst! Wie gut, dass die Heilige Marina bei dir wohnt und dich dabei tatkräftig mit ihrem Hämmerchen unterstützt!! Es klingt nach einer wundervollen Zeit des Schlemmens, der Kultur, des Herumreisens in der näheren Umgebung und Schreibens und des Kochens! Du lässt es dir und euch gut gehen und das freut mich sehr! Gerade das Wellness finde ich genial! Ich wünsche dir, dass du ganz viele Punkte auf deiner Liste am 31.12. dann tatsächlich abhaken kannst.

    1. Ja, genauso war das in der Vergangenheit. Jetzt verfolge ich eine neue Strategie – und zwar fange ich im innersten Kreis an und weite meinen Reiseradius immer mehr aus. Ich will außerdem die wirklich speziellen, avantgardistischen und schräg-skurrilen Sachen sehen.
      LG – Uli

  8. Liebe Uli,
    wenn man in einer so tollen Stadt wie Wien wohnt, muss man ja eigentlich nicht verreisen. Ich mache es immer mal wieder so, dass ich mir einen ganz normalen Wochentag oder Nachmittag frei nehme, irgendwohin mit der U-Bahn fahre und mir dann die Gegend dort ansehe, als wäre ich Touristin.
    Was ich auf meiner Liste habe, ist, endlich wieder in die zahllosen Museen in München zu gehen. Wenn man das außerhalb der Touristenzeit macht, dann kann man das in Ruhe und ohne Stress genießen.
    Ein paar Stunden in die Umgebung fahren ist auch eine super Idee.
    Hab eine schöne Zeit.
    Liebe Grüße
    Susan

    1. Herzlichen Dank, liebe Susan! Das mit den Museen sehe ich genauso. Wenn ich mir etwas anschauen will, dann gehe ich auch zu Zeiten hin, wo ich annehme, dass möglichst wenig Touristen unterwegs sind. Was mir auffällt: Die Touristen und damit die Schlangen vor diversen Schaltern, Gebäuden und Cafés werden immer länger. Ist ja einerseits gut, weil viel Geld in die Stadtkassen gespült wird, andererseits ist es für die Bewohner*innen manchmal fast unerträglich, speziell für die, die in der Innenstadt wohnen. Oder auch für jene, deren kleine Orte von Touristenhorden gestürmt werden, wie z.B. Dürnstein oder Hallstadt. Ich denke schon mit Schrecken an die 20+ Weihnachtsmärkte in Wien.

  9. Liebe Ulli, vielen Dank für Deine schöne Liste! Ich merke beim Lesen, dass es wirklich Dinge sind, die Du tun möchtest – und keine Pflicht-Aufgaben. Und ich merke die große Erleichterung, das Reisen auszusetzen!
    Ich wünsche Dir viel Vergnügen dabei – und bin gespannt auf Deine 12von12 und den Jahresrückblick!

      1. Liebe Ulli,

        ich halte mich kurz und fand dein Motto zu deiner To-Do-Liste am besten:
        Es schafft nur das auf deine Liste, dass dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat!
        Wie geil ist das denn bitte!

        Das nenne ich mal konsequent minimalistisch und sehr, sehr gut für sich gesorgt.

        72 Tage Dauergrinsen,
        alles Andere ist überflüssig.

        Herzliche Grüße
        ins andere Wien

        Christiane

        1. Vielen Dank, liebe Christiane! Genauso möchte ich die nächsten 72 Tage verbringen – mit einem Lächeln auf dem Gesicht! Wenn ich auf deine Website schaue und die tollen Modekreationen für die Dackel betrachte (und das, obwohl ich gar keinen Hund habe), dann zaubert das auch sofort ein Lächeln herbei! 🙂
          LG – Uli

  10. You have to admit that there’re no better travel guides than the endless Top 10 Places to Visit (before you die!) lists for places to avoid like the plague. Zum beispiel–the Taj Mahal (for fans of crowd scenes), the Eiffel Tower, the Tower of London, Venice in July, The Colloseum–buy those tickets months in advance, folks!, the Vatican in August, the Pyramids in high summer, reached by rent-a-camel, Yellowstone in Wyoming–buy the tickets now for your 2025 visit to the geyser that erupts once every 59 minutes, New York City, my home town, but before you go, take out a second mortgage on your home because your trip is gonna cost ya!, Disney World–a third mortgage is recommended, and, last but not least on this brief list of avoidables, the Grand Canyon, the world’s biggest hole! Usw! Happy travels, folks!

  11. Das mit den zu vielen Leuten und zu viel Lärm hatte ich diesen Mai tatsächlich in Wien – so voll habe ich die schöne Stadt noch nie zuvor erlebt… Trotzdem natürlich immer eine Augenweide und ich denke, es ist ein großartiger Platz zum Leben.

    Wie schön, daß das #blogtoberfest2023 mich hier hereingeweht hat!

    1. Man müsste bei Reisen immer viel länger bleiben – um einem Ort wirklich gerecht werden zu können. Und es stimmt, in Wien sind auch sehr viele Touristen unterwegs. Wenn ich in der City unterwegs bin, versuche ich immer, mich auf Nebenstraßen zu bewegen. Irgendwann haben sich dann vor Cafés lange Schlangen gebildet, z.B. vor dem Café Central oder dem Demel. In den 1980er oder 90er oder auch 2000er Jahren konnte man da einfach so hinein – das geht jetzt nicht mehr.
      LG – Uli

  12. Hallo Uli,

    ein Thermenbesuch steht bei mir auch auf dem Programm und wird morgen schon abgehakt 😉 Ich wünsche dir viele tolle Erlebnisse in der Herbst- und Winterzeit!

    Liebe Grüße
    Annika

    1. Ich freue mich auch schon sehr auf die Therme – ursprünglich wollte ich sogar heute gehen, aber es war mir dann zu warm; wir haben aktuell grad noch eine weitere „Hitzewelle“.
      LG – Uli

  13. Liebe Uli, warum in die Ferne reisen, das Gute- Interessante- Abenteuerliche liegt so nah! Oder so ähnlich.;)) Wie du bin ich ein Fan von Alltagsabenteuern und #KulTour vor der Tür. Und ich freue mich darauf, das zu lesen.
    Herzliche Grüße
    SILKE

  14. Das finde ich toll. Da hast du eine Menge geplant. Es ist toll zu lesen wie viele Dinge du in deiner Pension noch tun möchtest.
    Ja, ich möchte gerne wieder zur Palatschinkenkuchl. Sehr zu empfehlen. Die haben etwas für jeden Geschmack.

      1. Darüber würde ich dann gern Näheres hören, denn bisher war der Kaiserschmarrn in der Gloriette mein Wiener Favorit! Aber warum nicht neue Wunschziele schaffen? Auch wenn Wien etwas mehr als drei Stunden von Hamburg entfernt ist (wenn ich nicht fliege).

        Schön liest sich das alles, liebe Uli, total entspannend und entspannt. Vielleicht brauchst du noch eine neue Kategorie für Kuchenrezepte – der Mohnkuchen interessiert mich auf jeden Fall sehr!

        Liebe Grüße und viel Freude bei der Wunscherfüllung,
        Silke

  15. *hüpf* Ich freue mich gerade über Deine inspirierende Liste und entdecke ein paar Gemeinsamkeiten zu meiner. Wie schön!

    Ich schnappe mir von Dir, dass Du Vitello tonnato zubereiten möchtest. Auf meiner Liste steht ja „kochen, was ich noch nie vorher gekocht habe“. Da passt das wunderbar, weil ich es sooooo gerne esse!

    Viel Freude beim Erfüllen Deiner Vorhaben! Cynthia

    1. Herzlichen Dank, liebe Cynthia! Ich habe schon viel zu lange kein Vitello tonnato mehr gegessen – und vorige Woche, in einem italienischen Restaurant, war es aus! D.h. da werde ich mal selbst den Kochlöffel schwingen!
      LG – Uli

  16. Bei dir ist ja ganz schön was los! Deine Planung hat es wirklich in sich. Du brauchst wirklich keine große Reisen machen. Die interessantesten Dinge finden um dich herum statt.
    LG
    Sabiene

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